Anschrift

Paulanerkirche Amberg
Paulanergasse 12

Tel. 09621-48590
Fax 09621-485935
E-Mail: paulanerkirche.amberg@elkb.de
www.paulanerkirche-amberg.de

Montag bis Freitag von 9 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr

Ihre Ansprechpartner:
Angela Fink und Karin Krötzsch

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Veranstaltungen

Regelmäßige Veranstaltungen in der Paulanerkirche/Paulaner-Gemeindehaus:

Geschichte

Geschichte der Paulanerkirche

Die Paulanerkirche ist in ihrer heutigen Gestalt das Produkt einer äußerst wechselvollen Geschichte. Für den Paulaner-Orden wurde sie als Klosterkirche durch Wolfgang Dientzenhofer am Ende des 17. Jahrhunderts geplant. Fertiggestellt wurde sie erst 1729 – versehen mit 2 Fassaden- türmen, einer kleinen Orgelempore („Schwalbennest“), mit Deckengemälden zum Leben des Heiligen Josef, dem Namenspatron der Kirche.
Paulanerkirche_009Aber mit der Säkularisation wurde das Kloster aufgelöst, das Militärspital wurde in den Klostergebäuden untergebracht und 1814 festgestellt, dass die dazu gehörige Kirche nicht genutzt wird. Die gesamte Innenausstattung wurde entfernt, eine Zwischendecke eingezogen, die Türme abgerissen: aus der Kirche war ein Lagerhaus geworden. Das städtische Salzamt zog schließlich  ein. 1851 wurde das obere Stockwerk der neu gegründeten Evangelischen Gemeinde für Gottesdienste zur Verfügung gestellt.

Nach dem Erwerb des gesamten Gebäudes konnte die Gemeinde zwar den heutigen Turm anbauen, aber die Innenrenovierung musste bis 1888 warten. In diesem Jahr stellte man im neobarocken Stil etwas vom Eindruck des früheren Raumes wieder her. Allerdings: Nun waren die Fenster größer, da keine Nischen für Seitenaltäre mehr erforderlich waren. Und eine umlaufende Empore unter Einbeziehung einer großen Fläche für die neue Orgel war eingezogen worden.
Paulanerkirche_0020Der abrutschende Dachstuhl beschädigte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Deckenbilder, die seither unter dem Putz konserviert sind.

Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts führten restaurative Modernisierungs- gedanken dazu, die Ausstattung des 19. Jahrhunderts zu entfernen. Eine umstrittene Bildgestaltung mit nahezu monumentalen Ausmaßen wurde in den Altarraum eingebracht. Dreißig Jahre später, rechtzeitig zum 100jährigen Jubiläum der „evangelischen Kirche“ fand – fast konsequent – die Distanzierung  von den Entschei- dungen der Nachkriegsjahre statt. Die Paulanerkirche bietet sich heute als lichter, schlicht ausgestatteter Raum dar.

Zu den unterschiedlichen Zeiten hatten alle Ausstattungselemente ihr Recht. Dementsprechend werden, soweit noch vorhanden, Reste der früheren Gestaltung von der Kirchengemeinde  gehütet (früheres Altarbild und Retabel: Sakristei, weitere Teile im Gemeindehaus und Pfarramt sowie in der Barackenkirche am Bergsteig; Kleemann-Bilder im Martin-Schalling-Haus  und in der Erlöserkirche, Taufstein und Retabel mit dem Lied „Herzlich lieb hab ich dich“ in der Kirche).

Orgel

Mehr Informationen über die Geschichte und die Disposition der Hey-Orgel in der Paulanerkirche finden Sie unter Kirche aktiv > Musik in der Kirche > Orgel.

Bilder