Wegzeichen … Adventsandachten 2018

Licht … Offenheit … Begegnung … Friede

Auch diese Jahr laden wir herzlich zu den Adventsandachten ins Andreas-Hügel-Haus ein. Einmal in der Woche, am Freitagabend den Alltagsstress beiseite schieben und sich besinnen. Dieses Jahr stehen die Andachten unter dem Motte „Wegzeichen“

Die Wegzeichen Licht – Offenheit – Begegnung und Friede reihen sich thematisch wie Perlen einer Kette aneinander. Sie wollen als Haltungen, Möglichkeiten, Visionen und  Zeichen der Hoffnung sein, die uns wie Wegzeichen in dunklen Zeiten begleiten. Kommen sie und sehen Sie selbst…

30.11.18 19:00 „Licht“ AHH mit Diakonin Fleps

07.12.18 19:00 „Offenheit“ AHH mit Pfarrer Eberius

14.12.18 19:00 „Begegnung“ AHH mit Frau Mayerl

21.12.18 19:00 „Friede“ AHH mit Pfarrer von Kölichen

„Seht, die gute Zeit ist nah“

Liebe Leserin, lieber Leser,

ohne den Advent wäre Weihnachten nur halb so schön, finde ich. Denken Sie nur, auf was man alles verzichten müsste, wenn wir Weihnachten nur für sich feierten, also gleich mit „Stille Nacht“ anfingen, ohne vorher „Macht hoch die Tür“ oder „Tochter Zion, freue dich“ oder eben „Seht, die gute Zeit ist nah, Gott kommt auf die Erde“ gesungen zu haben. Wenn wir das winterliche Kalorienfest gleich mit Gans oder Karpfen oder Truthahn begönnen, ohne wochenlang vorher schon mit Plätzchen und Stollen vorgeglüht zu haben und in Form gekommen zu sein.

Die Vorbereitungszeit auf das große Fest ist schon Teil davon, auch wenn wir beides unterscheiden; sowohl kirchlich in Advent als Fastenzeit (doch, doch, auch wenn man es in Anbetracht unserer Adventsbräuche sehr im übertragenen Sinn verstehen muss) und Weihnachten als Freudenzeit, – als auch weltlich in Advent als stille Vorbereitungszeit (in der wir uns darin gefallen so heftig wie sonst im restlichen Jahr nicht über Hektik zu klagen) und Weihnachten als tatsächlich ruhige Zeit für Familienzusammenkünfte, Urlaub, etc.

Die Vorfreude gilt dem Frieden, so sagt es das Lied, den die Ankunft Gottes auf Erden ausbrechen lassen will. Gott kommt also nicht zu uns, weil es so schön bei uns wäre, sondern weil es das eben leider nicht ist, obwohl es doch ursprünglich genau so gemeint gewesen war: Friede zwischen Mensch und Gott und Mensch und Mensch. Und nicht nur zwischen den Menschen, sondern, und das ist eine Voraussetzung für das „zwischen“, auch innerhalb eines jeden Menschen. Gottes Kommen auf die Erde ist also nicht nur als Ereignis für sich bedeutend, sondern hat ein Ziel, ein praktisches, nachprüfbares, messbares Ziel, den Frieden in mir und um mich. Dafür besingt die zweite Strophe des Adventsliedes dann auch scheinbare Gegensätze, die im Licht von Gottes Kommen praktisch, nachprüfbar und messbar keine mehr sein können: „Hirt und König, Groß und Klein, Kranke und Gesunde, Arme, Reiche lädt er ein, freut euch auf die Stunde.“ Das heißt im Umkehrschluss, dass wo die Unterschiede fortbestehen, Weihnachten definitiv nicht stattgefunden hat. Auch das lässt sich objektiv feststellen.

Wenn die Vorbereitungszeit also einerseits Teil des Festes, andererseits davon klar unterschieden ist, dann heißt das für die Vorfreude, dass alle Träger dieser Vorfreude schon jetzt so lebten, als wäre das Ereignis schon eingetreten, also praktisch, nachprüfbar und messbar friedlich. Wenn dann noch Gottes Friede dazukommt, dann bräuchten wir nicht so überrascht zu sein über den Unterschied zwischen diesem Frieden und unserer Welt, sondern könnten uns sogar ein klein wenig darauf einbilden, dass Gott vielleicht doch auch deshalb zu uns kommt, weil es bei uns eigentlich ganz schön ist. Kein Wunder, dass die Vorbereitung auf das Fest des Friedens so betriebsam ist, denn es ist nun mal jede Menge zu tun. Anfangen muss man aber bei sich.

Eine vorfreudige Adventszeit wünscht Ihnen und Euch,

Joachim v. Kölichen

Abenteuertag Advent 01.12.18

Wir laden alle Kinder im Alter von 6-10 Jahren zu unseren Abenteuertagen ein. Die Abenteuertage sind eine Kooperation zwischen der Paulaner-, der Erlöserkirchengemeinde und dem CVJM Amberg und wird von einem Team aus Ehrenamtlichen gestaltet. Jeder Tag steht unter einem besondern Motto und die Räumlichkeiten wechseln zwischen den Gemeinden und dem CVJM Haus. Also sein dabei. Einfach mal aus dem Alltag rauskommen und das Abenteuer genießen. Eine Anmeldung ist erforderlich

Der nächste Abenteuertag

01.12.18 10:00 – 14:00 Uhr –  Abenteuertag „Advent“ im CVJM Amberg

Anmeldung Abenteuertag Advent

Alter und neuer Kirchenvorstand

Vier Wochen nach der KV-Wahl trafen sich der alte und der neue Kirchenvorstand zu einer gemeinsamen Sitzung. Die Mitglieder mit Stimmrecht und die des erweiterten Vorstandes berieten, wie die Einführung des Kirchenvorstands in sein Amt am Ersten Advent ablaufen soll und wie der alte KV verabschiedet werden kann. Darüber hinaus berief der neue Kirchenvorstand in seiner ersten Amtshandlung die drei noch zu berufenden Mitglieder: Heide Hummel, Martin Kleinlein und Stefan Weidenhammer (in alphabetischer Reihenfolge, auch der Vornamen). Somit ist der neue Kirchenvorstand bereit die neue Legislaturperiode anzugehen. In der nächsten Sitzung werden die Vertrauensleute bestimmt und Ausschüsse gebildet und Beauftragungen verteilt. Dank an alle Mitglieder beider Kirchenvorstände für den Übergang in so freundlicher Atmosphäre!

Musik bei Kerzenschein

Herzliche Einladung zu einem besonderen Abend am Ende des Kirchenjahres im Martin-Schalling-Haus : Am Samstag, den 24. November um 18.00 Uhr gestaltet der Motettenchor die traditionelle „Musik bei Kerzenschein“. Die besinnliche Stunde am Vorabend des Ewigkeitssonntages bietet mit Musik, Texten und Gebet einen Raum der Besinnlichkeit und Stille. Zu hören sind u.a. Chorkompositionen von Heinrich Schütz, Hans Leo Hassler und Johann Sebastian Bach. Der Eintritt ist frei.

Konzert „Blech und Gospel“

Unser Paulaner Gospelchor und Bläser gestalteten am Sonntag das große Dekanatskonzert „Blech und Gospel“ in der vollbesetzten Christuskirche Sulzbach-Rosenberg mit. Die Berichterstattung von Corinna Groth lesen Sie hier:

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Von Pferden, Gänsen und dem Teilen. St. Martins-Umzug in der Paulanerkirche

Die Mutter-Kind-Gruppe um Gertrud Götzfried holte am Montagmorgen, den 12.11. den Martinszug in der Paulanerkirche nach. Laternen und Kinderaugen leuchteten um die Wette und die Martinsgeschichte mit Bettler, Mantel, Pferd und Gänsen wurde erzählt. Die gebackenen Gänse, die es anschließend im Gruppenraum im Gemeindehaus gab, wurden ganz im Sinn der Geschichte geteilt und verspeist.

Familiengottesdienst mit Kirchenführer für Kleine und Große

Am kommendem Sonntag den 11. November findet um 9.30 Uhr ein Familiengottesdienst in der Paulanerkirche statt.
Dass Kirchen besondere Orte sind – wo wir beten, singen, hören und oft ein Licht mit nach hause nehmen können – darum wird es in dieser Feier gehen. Die Kinder bekommen dazu einen Kirchenführer, der ihnen die Kirche entdecken hilft – sicher auch toll für die Erwachsenen.

Musikalisch begleitet und gestaltet der Spatzen- und Kinderchor unter Leitung von Kantorin Kerstin Schatz und Gertrud Götzfried diesen sicher besonderen Gottesdienst.

Kommen Sie doch dazu. Egal ob jünger oder älter und füllen Sie das Gotteshaus mit Leben.

Dr. Fischer von Weikersthal als Prädikant vom Regionalbischof eingeführt

Am 04.11., dem 23. Sonntag nach Trinitatis, führte Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss den Lektor (und Vertrauensmann unseres Kirchenvorstandes) Dr. Ludwig Fischer von Weikersthal im Gottesdienst in sein Amt als Prädikant mit Sakramentsverwaltung ein. Das heißt, er kann ab jetzt Gottesdienste mit Abendmahl und eigenen Predigten halten. Der Auftrag dafür erstreckt sich über das Dekanat. In seiner Predigt zu Versen über die Freiheit aus dem Galaterbrief („Zur Freiheit hat uns Christus befreit!“ Gal 5,1) sagte Regionalbischof Weiss, dass es ein wichtiges Erbe der Reformation sei, dass Gemeinschaften Erzählgemeinschaften seien, in der das Wort von der Freiheit und Gottes Verheißungen weitergetragen werden können. Und dafür sei das Amt der Verkündigung durch PfarrerInnen und PrädikantInnen so wichtig, auch weil Theologen und Nichttheologen so verschiedene Perspektiven einbringen könnten.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Kirchenkaffee, bei dem die Gemeinde Herrn Dr. Fischer von Weikersthal gratulieren konnte und auch mit dem Regionalbischof ins Gespräch kommen.