Verabschiedung von Kinder- und Spatzenchorleiterin Gertrud Götzfried

„Wir sagen DANKE, Tschüss, Auf Wiedersehn. Toll, dass du da warst, die Zeit war wunderschön!“, erklang es vergangenen Sonntag am Ende des Familiengottesdienstes in der Paulanerkirche. Es war ein Kanon, der extra für Gertrud Götzfried gedichtet und gesungen wurde, als musikalischer Abschiedsgruß auf dem Weg in ihren Ruhestand als Kinder- und Spatzenchorleiterin.
Seit 1995 verantwortet Gertrud Götzfried die kirchenmusikalische Arbeit mit Kindern in der Paulanergemeinde, zunächst mit der Leitung des Kinderchores für Grundschulkinder, seit 2012 dann gemeinsam mit Kerstin Schatz auch als Leiterin des Spatzenchores (gegründet 2003). Pfarrer Bernd Schindler würdigte das vielfältige Engagement der Musikpädagogin und Erzieherin in der Paulanergemeinde – u. a. als Leiterin der Mutter-Kind-Gruppen im Paulanergemeindehaus und im Andreas-Hügel-Haus, Mitarbeiterin im Familiengottesdienst- und Kleine-Kirche-Team, aktive Musikerin in Chören und im Flötenkreis – und bedankte sich für ihre Energie und Freude während der letzten Jahrzehnte.
Die Lesung des Sonntags fand als kindgerechtes Anspiel statt, bei dem der Esel – vielen aus dem alljährlichen Heiligabend-Familiengottesdienst im Martin-Schalling-Haus bekannt – die Paulanerkirche besuchte. Der Esel wollte wissen, ob denn auch hier den Kindern und Erwachsenen die Geschichte der Heiligen Nacht erzählt wird und war begeistert, von den Chorkindern zu hören, dass sie nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über Geschichten von Jesus singen und spielen, zum Beispiel mit den Kindermusicals im Sommer. „Das ist ja eselfantastisch, I-Ah! Da kann ich mich ja beruhigt wieder verabschieden“, rief der Esel.
In der Predigt stand das Thema „Geschichten erzählen“ im Fokus. Pfarrer Schindler erzählte von Mirjam, die mit ihrem Gesang, Tanz und Tamburinspiel Gott lobte und andere zum Lob Gottes motivierte. „Ich habe dich immer so wie die biblische Frau, Mirjam, erlebt“, sagte er zu Gertrud. Der Gemeinde gab er weiter, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit mit ihren Narrativen ist, unsere christlichen Geschichten von Wertschätzung, Miteinander und Hoffnung weiter zu erzählen.
Nach dem schwungvollen Song „Sing and Pray“ entpflichtete Pfarrer Bernd Schindler unsere langjährige Mitarbeiterin Gertrud Götzfried von ihren Aufgaben als Leiterin des Kinder- und Spatzenchores und segnete sie für ihren weiteren Lebensweg. Susanne Herding, Vertrauensfrau des Kirchenvorstands, überreichte ein blühendes Geschenk im Namen der Paulanergemeinde.
Das Bild des Blühens und Gärtnerns griff Dekanatskantorin KMD Dr. Kerstin Schatz in ihrer Laudatio auf. Sie erzählte von der „Gärtnerin“ Gertrud, lobte u. a. die Arbeitsweise ihrer Kollegin, ihre fachliche Kompetenz, ihre Geduld, Ausdauer und Freude an Neuem und Traditionellem.
Jonathan Rösel, ein ehemaliges Chorkind, begleitete die Gemeinde beim Auszug mit einem festlichen Orgelstück von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Beim anschließenden Kirchenkaffee im Gemeindehaus Paulaner überreichten die Kinder und Familien selbstgebastelte Blumen zur Erinnerung. Bilder aus den Anfängen der Kinderchorarbeit wurden gezeigt.

Herzlichen Dank allen, die diesen Abschied zu einem besonderen Fest machten!

(Bilder: Dr. Alfons Götzfried und Susanne Herding)

25 Jahre Mesnerinnendienst im Martin-Schalling-Haus

Am Sonntag den 11. Januar wurden im Martin-Schalling-Haus 6 Damen für ihren unermüdlichen, liebevollen und zugewandten Mesnerinnendienst im Martin-Schalling-Haus geehrt und gedankt.

Helga Günther ist die Frontfrau der Gruppe und übernimmt in Vielem die Organisation und Koordination des vielfältigen Mesnerdienstes – neben Gottesdienste, Beerdigungen, Hochzeiten, vor allem bei den vielen Taufen, die im Martin-Schalling-Haus stattfinden.

Unterstützt wird Frau Günther von Ingeborg Boecke, Margrit Steinkohl, Elke Wittig-Schumm, Margit Kromschröder und Hannelore Häring.

Pfarrer Bernd Schindler dankte den Damen für ihr Engagement, für ihre Zeit und vor allem für ihre stets umsichtige, detailverliebte und freundliche Unterstützung. „Ihr seid oft die erste Person, die ein Besucher unserer Kirche zu Gesicht bekommt. Dabei gelingt es Euch stets die Menschen wirklich willkommen zu heißen, was einen enormen Einfluss darauf hat, dass man sich hier wirklich gesehen fühlt. Dazu seid ihr ach mir persönlich eine enorme Hilfe und gute Begleiterinnen.“

Schindler hob dazu hervor, dass die Mesnerinnen ihr Gehalt der Gemeinde zurückspenden – was im Lauf der Jahre einen unfassbaren Betrag von knapp 50.000 Euro ausmacht. Das führte zu einem großen Raunen und Staunen in der Kirche.

Für die Gemeinde sind solche Mesnerinnen schlicht ein riesengroßes Geschenk! Auch die Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes Susanne Herding würdigte und dankte den Damen von Herzen.

Vielen Dank für Alles!

4. Advent in Paulaner: Klangvolle Einstimmung auf Weihnachten mit „Bethlehem`s Child“

Es war ein besonderer Gottesdienst am 4. Advent in der Paulanerkirche – festlich, hoffnungsvoll, berührend, bewegend und noch viel mehr…
„Come and worship“ sangen und musizierten der Dekanatsgospelchor und das Projekt-Musicalorchester unter der Leitung von Dekanatskantorin KMD Dr. Kerstin Schatz und Dekanatskantor KMD Gerd Hennecke (Orgel/Klavier) zu Beginn und erfüllten die vollbesetzte Paulanerkirche mit mächtigen Klängen. Dekanin Ulrike Dittmar lud dazu ein, sich dem Wunder von Weihnachten zu öffnen und sich miteinander auf den Weg zum Kind in der Krippe zu machen, mit Lesungen, Gebeten, gemeinsamen Liedern und durch das Hören der Musik „Bethlehem´s Child“, ein modernes, schwungvolles Werk für Gospelchor und Orchester von Lloyd Larson und Victor Johnson. Das Werk verbindet populäre und beliebte Weihnachtslieder mit modernen Gospel-Elementen und schafft so eine besondere Form der Verkündigung, die Tradition und Gegenwart miteinander verknüpft.

Knapp 80 Sängerinnen und Sänger aus dem Altdekanat Sulzbach-Rosenberg trafen sich seit Mitte November, um die farbenfrohe Gospelsuite einzustudieren: Kraftvolle Chorsätze, wie „Come and Worship“ und „Bethlehem´s Child“ mit Pauken und Trompeten, wechselten sich mit berührenden Melodien aus „Our Hope is in Emanuel“ und „Cradle Carol“ ab. Besonders bewegend war die Vertonung des Lobgesangs der Maria (Lukas 1, 46–56) „My soul does magnify the Lord“ mit den Soloparts von Rebecca Ostermeier (Sopran) und Pfarrer Christoph Maser (Bass). Dynamisch, schwungvoll und mit spürbarer Freude gestaltete der Chor die rhythmischen Chorsätze „Waiting and Longing“ und „Run, shepherds“, professionell unterstützt von den Musikern des Projekt-Musicalorchesters: Nadine Hofmann (Violine 1), Simone Böhm (Violine 2), Maria Anna Feldmeier-Zeidler (Viola), Anna Rösch (Violoncello), Jonah Sugar (Trompete 1), Luca Stahl (Trompete 2), Stefan Frank (Saxophon), Johannes Mühldorfer (Schlagwerk), Niclas Ciriacy (Schlagzeug), KMD Gerd Hennecke (Orgel, Klavier).

Nach dem Segen und dem gemeinsam gesungenen Adventslied „Tochter Zion“ trafen sich die Gemeindeglieder und ihre Gäste beim Adventskirchenkaffee im Gemeindehaus Paulaner. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und Helfern, die diesen besonderen Gottesdienstsonntag am 4. Advent ermöglichten!

(Bilder: Susanne Herding, Katharina Hog, Kerstin Schatz)

 

 

Viel Besuch am 2. Advent

Am 2. Adventswochenende besuchten sowohl der Nikolaus als auch der Weihnachtsesel das Martin-Schalling-Haus.

Am Samstag hatten sich Familien, jung und älter auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit Kantorin Kerstin Schatz, Pfarrer Bernd Schindler und Gertrud Götzfried Adventslieder zu singen und Adventsgeschichten zu hören.

Eine große Freude – bei manchen Kindern auch etwas Anspannung – machte der überraschende Besuch des Nikolaus – dem die Lieder der Versammelten große Freude bereiteten. Er brachte den Kindern Geschenke mit, die man aber miteinander zu teilen hat. Denn schließlich darum geht es ja an Weihnachten.

 

Am Sonntag, den 2. Advent erschien im voll besetzten Martin-Schalling-Haus der vielen bekannte Esel von Maria und Joseph. Normalerweise besucht er die Kirche immer am Heilig Abend, dieses Mal aber bereits im Advent im Sportoutfit. „Advent heißt doch schließlich aufwärmen. Warm werden, damit man sich nicht verletzt und wirklich gut spielen bzw. feiern kann.“ Was für den Fußball gilt vor einem Spiel, trifft auch für den Advent und das Weihnachtsfest zu. Zusammen mit Pfarrer Schindler machte der Esel mit der Gemeinde ein kleines Warmup.

  • nach oben strecken – denn „vom Himmel hoch da komm ich her“
  • im Kreis hüpfen – aus Vorfreude
  • die Hüften kreisen lassen – um ein bisschen weihnachtlich beweglich zu werden
  • beim Nachbarn einklatschen – denn miteinander wird gefeiert, sich einander sehen
  • und zu guter letzt sich selbst umarmen – denn Gott möchte uns in den Arm nehmen

Danach gab es noch ein Bewegungs-Lied mit Kerstin Schatz, in dem die Gemeinde ein Licht in die Welt trägt – „von einer Hand zur andern Hand…“

Ein bewegender Gottesdienst, der alle in weihnachtliche Vorfreude versetzt hat.

Der Esel versprach übrigens am Heilig Abend wieder zu kommen!

 

 

Pfingsten! – Tauferinnerung im Martin-Schalling-Haus

Wie ein Wind der Freiheit schenkt, wie ein Feuer das Licht und Liebe in einem zum Brennen bringt!

Am Pfingstsonntag feierten jünger und älter im Martin-Schalling-Haus ein zweifaches Fest. Pfingsten als  Geburtstag der Kirche, da mit dem Kommen des Heiligen Geistes die Jüngerinnen und Jünger wieder Mut und Freude verspürten, den lebendigen Glauben weiter zu erzählen.

Daneben und dazu passend erinnerten sich die Kinder und Erwachsenen an das eigene Getauftsein, als ein Gehaltensein im Leben, als eine Beziehung, die Glaube, Hoffnung und Liebe dem Dasein geben möchte.

Im Gottesdienst wurde die Pfingsterzählung gestisch mit allen Besuchern nacherzählt und dann als Erinnerung die von vielen Kindern mitgebrachte Taufkerze entzündet.

Am Ende des Gottesdienstes, der musikalisch in toller Weise von Michaela Tobisch und Reiner Schirm gestaltet wurde, kam dann noch eine junge Frau mit einem Luftballon in der Hand. Auch sie hätte schon ihre Taufkerze an diesem Tag entzündet, aber den Luftballon ist für sie noch das Zeichen für die Kraft des Windes – des heiligen Geistes. Daraufhin bekamen alle Gottesdienstbesucher Luftballons, die sie dann mit Wünschen oder Zusagen beschrieben und gemeinsam in den Himmel steigen ließen.

Es war ein wirklich lebendiger Gottesdienst im vollen Martin-Schalling-Haus!

 

Glaube, Hoffnung und Liebe sollen bleiben – Konfirmation in Paulaner

12 Jugendliche aus Amberg, Kümmersbruck und Umgebung feierten am Sonntag, den 27. April ihre festliche Konfirmation in der Paulanerkirche. In dem Gottesdienst stimmten die Jugendlichen der Taufentscheidung ihrer Eltern, mit Gott durchs Leben zu gehen, zu.

 

In der Predigt fragte Pfarrer Bernd Schindler die Festgemeinde ob Sie sich noch an Ihre Konfirmanden- oder Kommunionszeit erinnern können. Daraufhin teilte er ein paar seiner Erinnerungen um gleichzeitig zuzugeben, dass er vom Gottesdienst Nichts mehr wüsste.

 

Als Merkhilfe, was von diesem Gottesdienst im Gedächtnis bleiben könnte, holte er drei farbige Luftballons in den Kirchraum. Diese stehen für das Wort des Apostels Paulus aus dem Korintherbrief: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Die Liebe aber ist die Größte unter ihnen.

 

„Der blaue Luftballon steht für den Glauben, der uns eine Heimat und Vertrauen im Leben schenkt.

Der grüne für die Hoffnung, die uns niemals aufgeben lässt, sondern uns hilft auch in schweren Zeiten wieder aufzustehen.

Zuletzt ist da noch die Größte, der rote Luftballon, die Liebe. Liebe empfangen, irdisch und göttlich, Liebe schenken in Worten und Taten. das gibt dem Dasein einen tieferen Sinn.“

 

Pfarrer Schindler ließ die drei Luftballons nach Erläuterung ihrer Bedeutung in die Kirche steigen – denen gebannte und faszinierte Blicke folgten. „Wenn man sich erinnert, da sind doch drei Luftballons in die Höhe, dann fallen einem vielleicht auch Glaube, Hoffnung und Liebe als gute Größen ein, die das eigene Leben bereichern und bunter machen.“

 

Musikalisch verliehen der Posaunenchor der Paulanergemeinde und der Gospelchor „The Paulaner Singers of Glory“ unter der Leitung von Kantorin Dr. Schatz dem Gottesdienst einen erinnerungswürdigen und festlichen Charakter.

 

         

15 Jahre Martin-Schalling-Haus!

Wir feiern Kirchweih!

Im Januar wird diese so einzigartige Kirche mit ihrer besonderen Atmosphäre 15 Jahre alt. Diesen Geburtstag wollen wir mit einer kleinen Kirchweih feiern.

Wir beginnen am Samstag, 25. Januar um 18:00 Uhr mit einem Gottesdienst und werden anschließend noch zusammensein bei Essen und Trinken.

Feiern Sie mit!

Familien – Advent – Gemeinsam – Erleben

Advent ist eine besondere Zeit. Für Kinder und für die gesamte Familie. Manchmal fällt es in all der Hektik aber gar nicht so leicht diese Zeit bewusst zu begehen.

Wir laden Sie zu verschiedenen Veranstaltungen ein, die Ihnen als Familie einen schönen Advent ermöglichen wollen.

Jeden Freitag im Advent feiern wir Adventsandacht um 17.30 Uhr im Andreas-Hügel-Haus.

Für die Großen gibt es eine besinnliche Andacht in stimmungsvoller Atmosphäre.

Für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren gibt es parallel ein weihnachtliches Kinderprogramm im Erdgeschoss. Wir werden ein Tor bauen, mit dem wir Jesus erwarten. Nach der Andacht treffen Groß und Klein sich wieder bei einem geselligen Zusammensein am Lagerfeuer. Wir trinken Punsch, genießen Plätzchen und wer will, kann auch ein Stockbrot übers Feuer halten.

Am Sonntag, den 3. Advent, feiern wir Familiengottesdienst im Andreas-Hügel-Haus um 10.15 Uhr unter Leitung von Theresa Amberg. Hier kommen die Kleinsten ganz groß raus. Mit dabei ist die Eltern-Kind-Gruppe „Die Rumpelwichte“ unter Leitung von Ilona Sommer. Frau Sommer leitet bereits seit Anfang des Jahres mit großer Leidenschaft und persönlichem Engagement die Eltern-Kind-Gruppe, die immer mittwochs von 09.30–11.00 Uhr im Andreas-Hügel-Haus stattfindet. In diesem Gottesdienst soll sie für Ihren Dienst in der Gemeinde bedankt und gesegnet werden.

Den Heiligen Abend können Familien in jedem unserer Gottesdiensträume feiern. Familiengottesdienste gibt es im Andreas-Hügel-Haus, im Martin-Schalling-Haus sowie in der Paulanerkirche jeweils um 15.30 Uhr.

Das Krippenspiel „Heute leuchten alle Sterne“ mit dem Kinder- und Spatzenchor erwartet Sie in der Paulanerkirche unter Leitung von Gertrud Götzfried und KMD Dr. Kerstin Schatz.

 

Wir freuen uns auf Sie!

Kirchen-Kultur-Herbst startet! Black Beats beim Weinfest im Martin-Schalling-Haus
Im Martin-Schalling-Haus findet dieses Jahr ein kleiner Kirchenkulturherbst statt.
Den Auftakt übernimmt die Band Black Beats, eine Rock-Pop-Band, in der der Kümmersbrucker Bürgermeister Roland Strehl mitspielt. Wir freuen uns sehr, dass die Band kommen wird.
Der Auftritt findet im Rahmen unseres bekannten und geliebten Weinfestes statt, wo es gute Weine, leckeres Essen zu angemessenen Preisen und viel schöne Unterhaltung geben wird.
Wie immer beginnt das Weinfest in guter Tradition mit einem Gottesdienst und geht dann in den kulinarischen und diesmal auch musikalischen Genuss über.
Es beginnt am Samstag, den 21.09. um 17.00 Uhr und der Eintritt ist frei. Herzliche Einladung.
„Kümmersbrucker-Kirchen-Kultur-Herbst“
Musik – Künstler aus unserer Region – im Martin-Schalling-Haus mit seiner besonderen Atmosphäre erleben

„Ich bin das Brot des Lebens“ – Gottesdienst als Nahrung für die Seele und den Körper

Der 7. Sonntag nach Trinitatis steht ganz unter dem Mott „Essen“. In der Bibel kommen viele Geschichten vor, die das Lebensdiensliche und Lebensnotwendige von Nahrung beschreiben – im wortwörtlichen und im übertragenen Sinn.

Pfarrer Bernd Schindler nahm die Themenvorgabe dankend an, denn es war ein Familiengottesdienst mit Vorstellung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden und anschließendem Weißwurstfrühstück.

„Religion und Essen haben Einiges gemein. Wir machen es alleine und in Gemeinschaft. Es geschieht nebenbei oder sehr bewusst. Es verändert sich im Lauf des Lebens. Dazu ist es heute auch ein Stück weit Wahl und Entscheidung, eine Lebenshaltung geworden. Die Nahrung, die die Beziehung zu Gott uns Menschen geben möchte, könnte man mit Paulus zusammenfassen unter Glaube, Hoffnung und Liebe.“ Die Jugendlichen würden in diesem Jahr ein wenig „reinschmecken“ und hoffentlich viele gute Entdeckungen für ihr Leben machen.

Im Anschluss an die Predigt stellte er die Jugendlichen der Gemeinde vor und sprach ihnen eine Wertschätzung aus, dass sie sich jetzt fast ein Jahr gemeinsam auf den Weg machen um über sich, das Leben und Gott sich Gedanken zu machen – was nicht mehr selbstverständlich ist.

Die Familien blieben noch lange nach dem Gottesdienst zu einem wunderbaren Frühstück beisammen.