4. Advent in Paulaner: Klangvolle Einstimmung auf Weihnachten mit „Bethlehem`s Child“

Es war ein besonderer Gottesdienst am 4. Advent in der Paulanerkirche – festlich, hoffnungsvoll, berührend, bewegend und noch viel mehr…
„Come and worship“ sangen und musizierten der Dekanatsgospelchor und das Projekt-Musicalorchester unter der Leitung von Dekanatskantorin KMD Dr. Kerstin Schatz und Dekanatskantor KMD Gerd Hennecke (Orgel/Klavier) zu Beginn und erfüllten die vollbesetzte Paulanerkirche mit mächtigen Klängen. Dekanin Ulrike Dittmar lud dazu ein, sich dem Wunder von Weihnachten zu öffnen und sich miteinander auf den Weg zum Kind in der Krippe zu machen, mit Lesungen, Gebeten, gemeinsamen Liedern und durch das Hören der Musik „Bethlehem´s Child“, ein modernes, schwungvolles Werk für Gospelchor und Orchester von Lloyd Larson und Victor Johnson. Das Werk verbindet populäre und beliebte Weihnachtslieder mit modernen Gospel-Elementen und schafft so eine besondere Form der Verkündigung, die Tradition und Gegenwart miteinander verknüpft.

Knapp 80 Sängerinnen und Sänger aus dem Altdekanat Sulzbach-Rosenberg trafen sich seit Mitte November, um die farbenfrohe Gospelsuite einzustudieren: Kraftvolle Chorsätze, wie „Come and Worship“ und „Bethlehem´s Child“ mit Pauken und Trompeten, wechselten sich mit berührenden Melodien aus „Our Hope is in Emanuel“ und „Cradle Carol“ ab. Besonders bewegend war die Vertonung des Lobgesangs der Maria (Lukas 1, 46–56) „My soul does magnify the Lord“ mit den Soloparts von Rebecca Ostermeier (Sopran) und Pfarrer Christoph Maser (Bass). Dynamisch, schwungvoll und mit spürbarer Freude gestaltete der Chor die rhythmischen Chorsätze „Waiting and Longing“ und „Run, shepherds“, professionell unterstützt von den Musikern des Projekt-Musicalorchesters: Nadine Hofmann (Violine 1), Simone Böhm (Violine 2), Maria Anna Feldmeier-Zeidler (Viola), Anna Rösch (Violoncello), Jonah Sugar (Trompete 1), Luca Stahl (Trompete 2), Stefan Frank (Saxophon), Johannes Mühldorfer (Schlagwerk), Niclas Ciriacy (Schlagzeug), KMD Gerd Hennecke (Orgel, Klavier).

Nach dem Segen und dem gemeinsam gesungenen Adventslied „Tochter Zion“ trafen sich die Gemeindeglieder und ihre Gäste beim Adventskirchenkaffee im Gemeindehaus Paulaner. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und Helfern, die diesen besonderen Gottesdienstsonntag am 4. Advent ermöglichten!

(Bilder: Susanne Herding, Katharina Hog, Kerstin Schatz)

 

 

Viel Besuch am 2. Advent

Am 2. Adventswochenende besuchten sowohl der Nikolaus als auch der Weihnachtsesel das Martin-Schalling-Haus.

Am Samstag hatten sich Familien, jung und älter auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit Kantorin Kerstin Schatz, Pfarrer Bernd Schindler und Gertrud Götzfried Adventslieder zu singen und Adventsgeschichten zu hören.

Eine große Freude – bei manchen Kindern auch etwas Anspannung – machte der überraschende Besuch des Nikolaus – dem die Lieder der Versammelten große Freude bereiteten. Er brachte den Kindern Geschenke mit, die man aber miteinander zu teilen hat. Denn schließlich darum geht es ja an Weihnachten.

 

Am Sonntag, den 2. Advent erschien im voll besetzten Martin-Schalling-Haus der vielen bekannte Esel von Maria und Joseph. Normalerweise besucht er die Kirche immer am Heilig Abend, dieses Mal aber bereits im Advent im Sportoutfit. „Advent heißt doch schließlich aufwärmen. Warm werden, damit man sich nicht verletzt und wirklich gut spielen bzw. feiern kann.“ Was für den Fußball gilt vor einem Spiel, trifft auch für den Advent und das Weihnachtsfest zu. Zusammen mit Pfarrer Schindler machte der Esel mit der Gemeinde ein kleines Warmup.

  • nach oben strecken – denn „vom Himmel hoch da komm ich her“
  • im Kreis hüpfen – aus Vorfreude
  • die Hüften kreisen lassen – um ein bisschen weihnachtlich beweglich zu werden
  • beim Nachbarn einklatschen – denn miteinander wird gefeiert, sich einander sehen
  • und zu guter letzt sich selbst umarmen – denn Gott möchte uns in den Arm nehmen

Danach gab es noch ein Bewegungs-Lied mit Kerstin Schatz, in dem die Gemeinde ein Licht in die Welt trägt – „von einer Hand zur andern Hand…“

Ein bewegender Gottesdienst, der alle in weihnachtliche Vorfreude versetzt hat.

Der Esel versprach übrigens am Heilig Abend wieder zu kommen!

 

 

Sing mit ab 13. November: Musikalische Weihnachtsgeschichte

Herzliche Einladung zum Mitsingen bei einem besonderen Chorprojekt zur Einstimmung auf Weihnachen: Nach den Herbstferien beginnen wir mit den Proben für das moderne Gospel-Oratorium „Bethlehem´s Child“ für Chor und Orchester. Es soll am Sonntag, den 21. Dezember (4. Advent) um 10.00 Uhr in der Paulanerkirche erklingen, außerdem am Vorabend in der Christuskirche Sulzbach-Rosenberg. Willkommen sind alle (ehemaligen) Chorsänger*innen und andere Singbegeisterte. Die Proben finden ab 13. November wöchentlich jeweils Donnerstags von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Andreas-Hügel-Haus statt. Anmeldung und nähere Informationen bei Dekanatskantorin KMD Dr. Kerstin Schatz, kerstin.schatz@elkb.de.

10 Jahre Kirchenmusik-Jubiläum Rebecca Ostermeier

Im Erntedankgottesdienst wurde Organistin Rebecca Ostermeier von Pfarrer Bernd Schindler eine Urkunde des Verbandes Evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Bayern für 10 Jahre kirchenmusikalischen Dienst überreicht.

Pfarrer Schindler dankte Rebecca Ostermeier im Namen des Verbandes und der Paulanergemeinde für ihr vielfältiges kirchenmusikalisches Engagement. Mit ihrem Orgelspiel und auch oft mit ihren Gesangsfähigkeiten bereichert sie auch unsere Gottesdienste auf vielfältige und immer sehr berührende Weise.

Sie in unserer Gemeinde zu haben ist ein Geschenk.

 

 

 

Das Gemeindehaus ist fertig!

Was für ein Haus – Was für ein Fest – Was für eine Freude!

Am Freitagabend wurden die Türen des Gemeindehauses nach einer 3/4jährigen Sanierung wieder geöffnet.

Viele Gemeindemitglieder und Gäste sind gekommen. Familien, Kinder, ältere und junge Menschen machten sich auf den Weg ins frisch sanierte Gemeindehaus. An der Tür zum großen Saal, der bald komplett voll war, bekamen die Besucherinnen und Besucher ein Glas Sekt in die Hand.

Ein besonders schönes Zeichen für die gelungene Baustelle ist der Umstand, dass viele Firmen es sich nicht nehmen ließen ebenso zu erscheinen und vor allem auch zu bleiben. Dabei bekamen sie aber auch etwas Einzigartiges zu Gehör.

Gerhard Fehrl, Mesner und Hausmeister der Paulanergemeinde und unmittelbar als die Kontaktperson für Firmen, Architekt und Mieterinnen in die Sanierung eingebunden, dichtete ein Lied auf die vergangenen 9 Monate, in dem neben Architekten alle beteiligten Firmen vorkamen. So eine Wiedereröffnung und Würdigung hatten diese noch nie erlebt – und ein Strahlen im Gesicht, wenn der eigene Name gesungen wird, war anzusehen.

Pfarrer Schindler nahm in seiner Moderation die Anwesenden mit auf die Reise, die so eine Sanierung bedeutet, und sprach dabei über die vielfältige Unterstützung, aber auch den Gegenwind, mit dem man umzugehen lernen musste, gerade wenn er einem nicht direkt mitgeteilt wurde.

Viel an der Grundstruktur ist beibehalten worden und nur an den notwendigen Stellen wurde Neues initiiert. Letztlich ist das Ergebnis – das Gemeindehaus ins 21. Jahrhundert baulich und ästhetisch zu heben und so in eine Zukunft gehen zu können – mehr als gelungen. Und das zu einem guten Zeitpunkt, wo solch große Vorhaben in Zukunft kaum mehr durchführ- und umsetzbar sein werden.

Ein großer Dank ging an das Ingenieurbüro Koller für die tolle, geduldige und professionelle Begleitung, namentlich an Herrn Glauber, der die Baustelle führte.

In ihren Grußworten gratulierte der 2. Bürgermeister Martin Preuß und Dekanin Ulrike Dittmar der Gemeinde, mit dem Wunsch ein offenes, vielfältiges, lebendiges und demokratieförderndes Haus zu haben, das in die Gemeinde und darüber hinaus verbindend strahlen kann.

Viele Gäste wandelten im Anschluss durch das neue, alte Haus und zeigten sich allesamt angetan und beeindruckt. Der Jugendbereich, in dem Theresa Amberg Programm für Jugendliche und Kinder anbot, war voller Leben. Und im Gewölbesaal saß oder stand man noch bei guten Gesprächen mit einem Glas Cocktail, von Johannes Amberg gemixt, in der Hand.

Dazu spielte im Saal eine neue Paulanercombo auf – Michaela Tobisch, Gerhard Fehrl, Martin Flierl und Christoph Maser – es hätte keine bessere Musik geben können!

So war es ein wahrhaft großes Fest – in tollen, neuen Räumen!

 

 

Glaube, Hoffnung und Liebe sollen bleiben – Konfirmation in Paulaner

12 Jugendliche aus Amberg, Kümmersbruck und Umgebung feierten am Sonntag, den 27. April ihre festliche Konfirmation in der Paulanerkirche. In dem Gottesdienst stimmten die Jugendlichen der Taufentscheidung ihrer Eltern, mit Gott durchs Leben zu gehen, zu.

 

In der Predigt fragte Pfarrer Bernd Schindler die Festgemeinde ob Sie sich noch an Ihre Konfirmanden- oder Kommunionszeit erinnern können. Daraufhin teilte er ein paar seiner Erinnerungen um gleichzeitig zuzugeben, dass er vom Gottesdienst Nichts mehr wüsste.

 

Als Merkhilfe, was von diesem Gottesdienst im Gedächtnis bleiben könnte, holte er drei farbige Luftballons in den Kirchraum. Diese stehen für das Wort des Apostels Paulus aus dem Korintherbrief: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Die Liebe aber ist die Größte unter ihnen.

 

„Der blaue Luftballon steht für den Glauben, der uns eine Heimat und Vertrauen im Leben schenkt.

Der grüne für die Hoffnung, die uns niemals aufgeben lässt, sondern uns hilft auch in schweren Zeiten wieder aufzustehen.

Zuletzt ist da noch die Größte, der rote Luftballon, die Liebe. Liebe empfangen, irdisch und göttlich, Liebe schenken in Worten und Taten. das gibt dem Dasein einen tieferen Sinn.“

 

Pfarrer Schindler ließ die drei Luftballons nach Erläuterung ihrer Bedeutung in die Kirche steigen – denen gebannte und faszinierte Blicke folgten. „Wenn man sich erinnert, da sind doch drei Luftballons in die Höhe, dann fallen einem vielleicht auch Glaube, Hoffnung und Liebe als gute Größen ein, die das eigene Leben bereichern und bunter machen.“

 

Musikalisch verliehen der Posaunenchor der Paulanergemeinde und der Gospelchor „The Paulaner Singers of Glory“ unter der Leitung von Kantorin Dr. Schatz dem Gottesdienst einen erinnerungswürdigen und festlichen Charakter.

 

         

Posaunenchor bietet kostengünstigen Unterricht

Herzliche Einladung!

Kümmersbrucker Kirchen Kultur Herbst

Letztes Jahr hat Anna Godelmann uns mit ihrem Geigenspiel ein besonderes Hörerlebnis geschenkt. Dieses Jahr nun kommt Sie mit Ihrem Streichquartett AdHoc zu uns ins Martin-Schalling-Haus.

Termin ist Sonntag, der 10.11. um 19.00 Uhr – Karten können Sie im Pfarramt der Paulanergemeinde, telefonisch unter 48590, bei den Reformations- und Sonntagsgottesdiensten in der Paulanerkirche und an der Abendkasse vor Ort im Martin-Schalling-Haus ab 18.15 Uhr erwerben.

Inhaltlich ist folgendes geplant:

Der Abend bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Joseph Haydn bis Vaughn Williams. Die beiden Violinistinnen Anna Godelmann und Anna-Sophia Kraus, ergänzt durch den Viola-Spieler und Sänger Johannes Ganser sowie Cellist Philip Heide, präsentieren die Stücke nicht nur im klassischen Streichquartett, sondern auch in Duo-Besetzungen und mit Gesang.
Das AdHoc Streichquartett, gegründet von den zwei Annas aus Amberg, bringt mit einem Repertoire von klassischer Musik bis hin zu Pop frischen Wind in die klassische Musikszene. Die Mitglieder haben an angesehenen Institutionen wie dem Mozarteum Salzburg, der Hochschule für Musik und Theater München und dem Royal College of Music in London studiert und traten in der Vergangenheit bei Festivals wie „Klassik meets Electro“ und den Beer-Walbrunn-Tagen in der Oberpfalz auf.

Kirchen-Kultur-Herbst startet! Black Beats beim Weinfest im Martin-Schalling-Haus
Im Martin-Schalling-Haus findet dieses Jahr ein kleiner Kirchenkulturherbst statt.
Den Auftakt übernimmt die Band Black Beats, eine Rock-Pop-Band, in der der Kümmersbrucker Bürgermeister Roland Strehl mitspielt. Wir freuen uns sehr, dass die Band kommen wird.
Der Auftritt findet im Rahmen unseres bekannten und geliebten Weinfestes statt, wo es gute Weine, leckeres Essen zu angemessenen Preisen und viel schöne Unterhaltung geben wird.
Wie immer beginnt das Weinfest in guter Tradition mit einem Gottesdienst und geht dann in den kulinarischen und diesmal auch musikalischen Genuss über.
Es beginnt am Samstag, den 21.09. um 17.00 Uhr und der Eintritt ist frei. Herzliche Einladung.
„Kümmersbrucker-Kirchen-Kultur-Herbst“
Musik – Künstler aus unserer Region – im Martin-Schalling-Haus mit seiner besonderen Atmosphäre erleben

Kindermusical „Die Hochzeit zu Kana“

Die Bilder der Aufführung unseres diesjährigen Kindermusicals finden Sie in der Bildergalerie unter dem Link Hochzeit zu Kana 2024  (Bilder: Dr. Alfons Götzfried)