„Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken“. Die Feierlichkeiten zum 500-jährigen Reformationsgedenken können beginnen

IMG_2909…und wenn der große Reformator selbst das sagt, dann wollen wir gerne dafür sorgen, den Durst zu stillen. Dabei wurden wir sogar vom Oberbürgermeister Michael Cerny unterstützt, der das erste Fass der „Luther-Halbe“ anstach – mit mühelosen zwei Schlägen.

IMG_2921

66 Menschen waren ins Gasthaus Sterk gekommen, um etwas zu trinken zu bekommen und Braumeister Michael Sterk enttäuschte niemanden, ganz im Gegenteil.

Für den nötigen historischen Hintergrund sorgte Siegfried Kratzer vom Evang. Bildungswerk (EBW) mit heiteren, derben, nachdenklichen Luther-Zitaten.

IMG_2927

Pfarrer Dr. Johannes Blohm von der Erlöserkirche, der zusammen mit Herrn Sterk die Idee zu diesem Festbier entwickelt hatte, begrüßte die Durstigen und stimmte sie auf das nun beginnende Gedenkjahr der Reformation ein.

Zuvor hatten Dr. Johannes Laschinger und Jörg Fischer vom Stadtarchiv zusammen mit OB Cerny, Siegfried Kratzer vom EBW und Pfarrer Joachim von Kölichen von der Paulanergemeinde in einem Pressegespräch mit der Amberger Zeitung das Festprogramm für das Reformationsgedenkjahr 2016/17 erläutert.

Am 30.10. um 19.30 Uhr beginnt es mit einem Vortrag von Christian Nürnberger in der Paulanerkirche:   „500 Jahre Reformation – Hat uns Luther heute was zu sagen?“ Ich denke, solange wir etwas zu trinken haben, auf jeden Fall!

IMG_2902IMG_2916IMG_2913IMG_2919IMG_2903IMG_2922IMG_2904IMG_2905IMG_2908IMG_2901IMG_2923

 

„Pfarrer werden – Pfarrer sein“ – Installation von Bernd Schindler am 24.09.

Liebe Gemeinde,

viele erste Schritte durfte ich als Vikar bei und mit Ihnen in der Paulanergemeinde gehen. Oft standen Sie mir zur Seite und haben mir viel geholfen. Am 15.09.2012 bin ich in der Paulanerkirche zum Pfarrer ordiniert worden. Seitdem bin ich nun in unserem 4. Sprengel in Kümmersbruck tätig.

Die ersten Amtsjahre nach dem Vikariat sind ein Probedienst „zur Anstellung“, daher war die Übertragung der Stelle bisher vorläufig.

Im April 2016 bin ich nun zum Pfarrer auf Lebenszeit ernannt worden. Die 4.Pfarrstelle wird mir damit unbefristet übertragen. Es ist schön bei Ihnen bleiben zu dürfen – ansonsten hätte ich wohl spätestens nach fünf Jahren die Stelle wechseln müssen.

Am 24.09.2016 um 17.00 Uhr feiern wir mit Dekan Karlherrmann Schötz einen Installationsgottesdienst im Martin-Schalling-Haus in Kümmersbruck.

Ich würde mich sehr freuen viele von Ihnen an meiner Seite zu wissen.

Ganz herzliche Grüße,

Bernd Schindler.

Veronika Jung – unsere neue Diakonin stellt sich vor

Wir freuen uns sehr, dass sie da ist und begrüßen ganz herzlich unsere neue Diakonin Veronika Jung!

Hier möchte sie sich Ihnen kurz vorstellen:

Grüß Gott und Hallo.

Ich darf mich Euch und Ihnen vorstellen. Mein Name ist Veronika Jung und seit 01.September übernehme ich die Stelle der Gemeindediakonin in der Paulaner- und Erlöserkirchengemeinde bei Ihnen im schönen Amberg.

Zu Beginn ein paar Fakten zu mir:

Aufgewachsen bin ich im tiefsten Unterfranken, in Kahl am Main im Dekanatsbezirk Aschaffenburg. Nach meiner Fachoberschulreife und einer unbezahlbar schönen Zeit, in der ich in der Kinder- und Jugendarbeit meiner eigenen Gemeinde tätig war, wurde für mich schnell der Wunsch klar, Rummelsberger Diakonin zu werden. Nach nun sechs Jahren Studium, aufregenden Praktika und meinem Werkstudentenjob in der offenen Kinder- und Jugendarbeit darf ich bei Ihnen nun meinen Dienst antreten.

Noch ein paar Infos in kurz:

  • Bin 25 Jahre jung
  • Hab einen tollen Lebensgefährten
  • Bin fünffache Tante
  • Bin neben dem Studium der Diakonik auch staatlich anerkannte Erzieherin
  • Ich backe leidenschaftlich gerne und tanze Zumba

Ich freue mich sehr Sie und Euch bald kennenzulernen und mit euch gemeinsam Gemeinde zu bauen und zu gestalten.

Bis auf bald Veronika Jung

„So I say… thank you for the music“

Um es mit Abba zu sagen:

„So I say- thank you for the music, … I’ve been so lucky,
I wanna sing it out to everybody
What a joy, what a life, what a chance!“ (Abba)

Danke!

Danke für die bereicherende Zeit mit Ihnen! Danke für den schönen Abschiedsgottesdienst! Danke, dass so viele von Ihnen noch einmal mit dabei waren. Es wird mir in schöner Erinnerung bleiben, wie wir zuletzt alle gemeinsam aus vollem Herzen das Segenslied angestimmt haben- „Herr, wir bitten, komm und segne uns“.

Vergelt´s Gott und auf Wiedersehen! Ihre Stefanie Wyrobisch

 

FFG_3551

(Bilder von Hrn. Franz, Amberger Zeitung)

Herbstzeit – Erntezeit

Kidia ist ein kleines Dorf in Tansania, am Fuß des Kilimandscharo, mitten in den Bananen. Die Hütten liegen weit verstreut, es gibt keine geteerten Straßen und niemand, der ein Auto hat. Die Menschen sind sehr arm. Sie ernähren sich überwiegend von dem, was im Garten wächst.

 

Vor viereinhalb Jahren, im März 2012, besuchte ich die dortige lutherische Gemeinde. Am Sonntag hatte ich das Glück, einen Gottesdienst mit der Gemeinde feiern zu können. Dabei erlebte ich etwas Erstaunliches. Verschiedene Gemeindeglieder kamen zum Altar, erzählten, wofür sie Gott dankbar waren, beispielsweise für die Genesung nach schwerer Krankheit, dann gaben sie ihr Dankopfer und wurden gesegnet.

 

Am Ende des Gottesdienstes ging die Gemeinde singend aus der Kirche heraus und versammelte sich auf dem großen Platz davor. Nun begann die Versteigerung, die, wie ich erfuhr, jeden Sonntag stattfindet. Viele Frauen hatten etwas aus ihrem Garten mitgebracht: Mais, große Bündel Bananen, Süßkartoffeln, Gemüse. Sie hatten es auf ihrem langen, bis zu zweistündigen Fußmarsch zur Kirche geschleppt – auf dem Kopf. Das alles wurde nun versteigert; das Geld kam der Kirchengemeinde zugute. Die Bananen bekam ich anschließend als Gastgeschenk.

 

Angesichts dieser Erntegaben mitten im März, also in der Passionszeit, fragte ich meinen afrikanischen Kollegen, wann denn die evangelischen Christen in Tansania Erntedank feiern würden. Denn in Tansania, das am Äquator liegt, gibt es nicht Jahreszeiten wie bei uns, sondern Regenzeit und Trockenzeiten wechseln sich ab. Wann also ist Erntedankfest?

Erstaunter Blick. „Jeden Sonntag“, sagte er. „Wir haben immer zu danken.“

 

Einmal im Jahr feiern wir in unseren Kirchen Erntedankgottesdienst, heuer am 2. Oktober. Mit Weintrauben, Spinat, Kürbis, Sellerie, Äpfel, Birnen, Quitten, die Gemeindeglieder mitbringen, und hoffentlich mit vielen Menschen.

Ich freue mich auf diese besondere Gelegenheit. Und jedes Mal esse ich mit Genuss und Bedacht und denke gerne an die Christen in Kidia, die mich daran erinnern, dass Erntedank nicht nur einmal im Jahr ist.

 

Ihre Pfarrerin Heidrun Bock

Einladung zur Ökumenischen Radeltour am 17. September

Wir tun´s nochmal! Nachdem die Radtour auf dem Simultanradweg letztes Jahr ein Erfolg wurde und viel Spaß gemacht hat- gehts heuer noch einmal gemeinsam mit den Drahteseln durch die schöne Oberpfalz- am 17. September, diesmal von Mantel über Thansüß und Freihung. Nähere Informationen auf dem Flyer und unter

http://www.simultankirchenradweg.de/routeninfo_route5.htm

Herzliche Einladung!

 

neuesbildrad

 

 

 

Verabschiedung von Vikarin Stefanie Wyrobisch

Nach über 2,5 Jahren in der Paulanergemeinde heißt es nun also Abschied nehmen.

Am Sonntag, den 11. September um 9:30 Uhr in der Paulanerkirche sag ich Ihnen Tschüss und Vergelt´s Gott für die wirklich schöne, bereichernde Zeit mit Ihnen!

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt´s im Paulaner Gemeindehaus Kaffee und Kuchen

und die Möglichkeit, noch einmal miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mein Mentor Pfarrer Böhmländer und ich freuen uns sehr auf Ihr Kommen!

Herzliche Grüße von Ihrer  Vikarin

Stefanie Wyrobisch

 

Bilder bis 20.6.2016 294