Himmelfahrt in Ammerthal

Zu einer Wanderung nach Ammerthal mit Gottesdienst und Picknick versammelten sich Paulaner-Gemeindeglieder am Himmelfahrtstag am Segelflugplatz, der ja schon ein passender Ort für den Tag ist. Die Wanderung führte uns zur Wiese der Familie Simon, der wir für ihre Gastfreundschaft herzlich danken! Dort feierten wir einen Gottesdienst, musikalisch begleitet von fünf Musikern des Posaunenchors.

Auch wenn die Temperaturen und der Wind noch nicht wirklich sommerlich waren, passte das Nachspiel der Bläser „Geh aus mein Herz und suche Freud“ wunderbar zum gemeinsamen Tag im Freien. Denn die Freude, die wir suchten, haben wir auch gefunden und hoffen, dass wir das in kommenden Jahren wiederholen können.

Die meisten Bilder stammen von Günther Achauer und Dr. Ludwig Fischer von Weikersthal.

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Konfirmation am Sonntag Rogate

14 Jugendliche des ersten Sprengels bekräftigten am 1.5. das Ja, das ihre Eltern und Paten bei ihrer Taufe zu ihnen und zu Gott gesagt hatten und wurden damit zu mündigen Gliedern unserer Gemeinde. Am Samstag hatten sie mit der Gruppe des 2. Sprengels zusammen einen Beichtgottesdienst gefeiert, um sich auf den großen Tag einzustimmen. Dafür hatte sich eigens ein spontaner Elternchor zusammengefunden.

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Der Gottesdienst wurde feierlich und fröhlich gestaltet von den Sängerinnen und Sängern des Gospelchores unter Leitung von Kantorin Kerstin Schatz. Bei der Einsegnung assistierten die Jugendleiter Alisha Sofic, Christine Schönfelder und Leon Daunderer, die schon auf der Freizeit mitgeholfen hatten. Die stellvertretende Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes, Helga Günther, ermunterte die Jugendlichen sich aktiv einen Platz in der Gemeinde zu suchen, wo sie sich einbringen können

In seiner Predigt über den Aufruf des Apostel Paulus zur Freude als DER christlichen Lebenshaltung erinnerte Pfarrer von Kölichen daran, dass Freude der Inhalt der Beziehung zwischen Gott und Mensch seit dem Beginn der Schöpfung sei und durchaus mehr sei als nur Fröhlichkeit – gegen alle Freud- und Friedlosigkeit dieser Welt sei die Glaubensfreude, zu der die jungen Menschen ja sagten, ein regelrechter Akt des Widerstands.

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„Friend of God“ – Konfirmation zweiter Sprengel

Mit einem laut und deutlich gesprochenen „Ja, mit Gottes Hilfe“ bekräftigten bei der vierten Konfirmation 2016 der Paulanergemeinde am 1. Mai 27 Jugendliche in der Paulanerkirche ihre Zugehörigkeit zu Glaube und Kirche. Sie bestätigten damit ihre Taufe und bekannten sich aktiv zum Glauben an den dreieinigen Gott. Pfarrer Roland Böhmländer und Vikarin Stefanie Wyrobisch hatten die Gruppe seit Juli 2015 auf diesen großen Festtag vorbereitet.

Beim gemeinsamen Beichtgottesdienst mit der Gruppe des ersten Sprengels am Samstag dankten Eltern und Jugendliche einander für die bisherige gemeinsame Lebenszeit: die Konfirmanden beschenkten ihre Eltern mit Rosen, diese sangen zwei Segenslieder für ihre Kinder.

Als Thema für seine Predigt beim Festgottesdienst am Sonntag hatte Pfarrer Böhmländer das Thema „Freundschaft“ gewählt. Anhand des Gleichnisses Jesu vom „bittenden Freund“ (Lukas 11,5–10) verglich Böhmländer die Freundschaft der Jugendlichen untereinander mit der Freundschaft Gottes zu den Menschen. „Freunde halten etwas aus. Deine Launen und Dummheiten ebenso wie Deine Sonnenseiten. Sie halten es aus, wenn Du die Freundschaft auf die Probe stellst. Sie halten es aus, wenn Du ihnen unangenehme Wahrheiten sagst. Sie helfen Dir wieder auf die Beine, wenn Du auf die Nase gefallen bist. Sie sind für Dich da zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das ist bei Gottes Freundschaft noch viel stärker als bei menschlichen Freunden.“ Der Gospelchor „Paulaner Singers of Glory“ (am Schlagzeug: Niclas von Ciriacy-Wantrup) verstärkte die Worte der Predigt mehrmals mit dem Refrain des Gospels „Friend of God“ von Micha Keding. Als Symbol und zur Erinnerung sowohl für die Freundschaft Gottes als auch der Jugendlichen untereinander schenkte Pfarrer Böhmländer den Konfirmandinnen und Konfirmanden bunte Freundschaftsbänder, welche die Jugendlichen sich sofort um ihr Handgelenk banden.

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Im Namen des Kirchenvorstandes gratulierte stellvertretende Vertrauensfrau Helga Günther den Konfirmierten mit sehr persönlichen Worten und lud ein, mitzubauen an Kirche und Paulanergemeinde. Sie rief den Jugendlichen zu: „Ihr seid die Zukunft unserer Kirche!“

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1. Konfirmationswochenende 2016 – Nachbericht

Am 17. April erneuerten zehn Konfirmandinnen und elf Konfirmanden in zwei feierlichen Gottesdiensten in der Paulanerkirche ihr Taufversprechen. Dabei gaben die Jugendlichen das Versprechen ab, im Glauben an Gott zu wachsen und als evangelische Christen leben zu wollen.

Im ersten Gottesdienst ging Pfarrerin Bock in ihrer Predigt auf das Vaterunser ein. Dies Gebet habe Jesus selber empfohlen, weil es einfach gut tue. Sie ermutigte die Jugendlichen, oft zu beten: „Ihr könnt es gar nicht zu viel tun. Zu Hause, wenn ihr alleine in eurem Zimmer seid, oder zusammen mit anderen Christen im Gottesdienst. Gerade im Vaterunser steckt alles drin. Wenn ich zum Beispiel an den Krieg in Syrien denke, dann bete ich ‚Erlöse uns von dem Bösen.‘ Denn wir glauben, dass Gott der Herr des Lebens ist, und dass deshalb nur er das Böse überwinden kann. Wenn ich mich gestritten habe, bitte ich Gott, dass er bei der Versöhnung hilft: ‚Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.‘ Gott sieht und hört euch, wenn ihr betet, und ist für euch da; er hat Verständnis für euch und freut sich, wenn ihr mit ihm sprecht“, versicherte die Pfarrerin.
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Im zweiten Gottesdienst blickte Pfarrer Bernd Schindler auf die unterschiedlichen Konfirmationssprüche. Die elf Jugendlichen hatten sich viele tolle Gedanken gemacht, was sie für ihren Lebensweg mitnehmen möchten. „Die Sprüche ergeben zusammen ein gutes Bild, was es heißt mit Gott durchs Leben zu gehen. Da ist der Zuspruch Gottes dazusein. Die Kraft im Glauben, um Mauern zu überwinden. Das gute Gefühl, dass Gott liebevoll auf unser Herz blickt. Und auch die Erinnerung für andere dazusein. Im Lachen und im Weinen.“
Pfarrer Schindler ermutigte die Jugendlichen darin, sich immer wieder an ihre Worte zu erinnern. Denn es sind gute Worte. Worte fürs Leben.

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Beide Gottesdienste wurden wunderschön gestaltet vom Posaunenchor der Paulanergemeinde und dem Gospelchor „The Paulaner Songers of Glory“.
Kirchenvorsteherin Hannelore Häring sprach gute und einladende Worte an die Jugendlichen, sich weiter in ihrer Gemeinde zu engagieren. „Denn es steckt viel Wunderbares in Euch.“

Das „Denken der Kirchtürme“

Mitglieder aus den Kirchenvorständen Amberg-Auferstehung, -Erlöser und -Paulaner, aus Sulzbach und Rosenberg sowie den vier Kirchenvorständen der Gemeinde Etzelwang trafen sich vom Freitag bis Samstag in der Gemeindeakademie Rummelsberg, um mit Referenten dort und in Anwesenheit des Dekans über „Impulse zur Zusammenarbeit von Kirchengemeinden in Regionen“ nachzudenken. Ziel der Impulse ist es, nicht erst in Zeiten von Knappheit (sei es Geld oder Personal oder beidem) über Möglichkeiten stärkerer Zusammenarbeit der Gemeinden zu sprechen, sondern schon deshalb, weil mehr Zusammenarbeit bessere Gemeindearbeit vor Ort bedeuten kann. Insulares Kirchturmdenken möge sich in gemeinsames „Denken von Kirchtürmen“ wandeln.
Aber was heißt das genau? Für die Öffentlichkeitsarbeit in Gemeindebriefen und auf Webseiten? Für die Jugend- und Konfirmandenarbeit? Für die Planung der Gottesdienste einer Region? Von eher großen theoretischen bis hin zu sehr praktischen Fragen wie dem Teilen von Resourcen (z.B. Gemeinde- oder dekanatseigenen Fahrzeugen) gab es viel zu besprechen und wir hoffen, dass sich auch in unserer Gemeinde und mit unseren Nachbargemeinden ein kreativer und lebendiger Dialog mit ganz praktisch erfahrbaren Ergebnissen ergibt, der uns alle mit Freude evangelisch in Amberg sein lässt, ob nun in Amberg-Auferstehung, Amberg-Erlöser oder Amberg-Paulaner.

 

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Ostern – das Fest der Auferstehung Jesu

Ostern – das Fest der Auferstehung Jesu. Gott hat Jesus vom Tod auferweckt und ihn damit bestätigt – sein Leben, seine Botschaft und sein Sterben für andere. Sieben Wochen haben wir Christen Zeit, dies zu feiern. Es ist das älteste Fest der Christen – und vielleicht auch das Ereignis, das am schwierigsten zu begreifen und zu glauben ist.

„Ostern“ kommt von dem altgermanischen Wort „Austara“, was „Morgenröte“ bedeutet. Für viele Menschen ist Ostern ein Frühlingsfest. Das Wiedererwachen der Natur, das neue Leben in Garten,Wald und Wiese – das ist für viele Ostern. Aber damit ist nicht das Richtige gesagt. Den Frühling begrüßen schließlich auch Menschen, die nicht an Gott glauben.

Für mich bedeutet Ostern etwas, was Menschen sich nicht ausdenken und nicht herstellen können, was aber unbedingt gut ist: Dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat, ist sein Nein zum Tod und sein Ja zum Leben. Christen werden sich deshalb immer für das Leben einsetzen und sich am Leben freuen.

Die wunderschönen Osterlieder unseres Gesangbuches bringen diese Freude zum Ausdruck. „Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit.“ zum Beispiel. Oder „Er ist erstanden, Halleluja! Freut euch und singet, Halleluja!“

Und da klingt noch etwas anderes an: dass der Glaube an Gott Christen zusammenführt. Freut euch und singt, heißt es ja ausdrücklich. Mit anderen zusammen zu singen und zu glauben ist viel leichter und schöner als alleine.

Vielleicht ist das gemeinsame Singen überhaupt die beste Weise, sich dem Geheimnis von Ostern zu nähern. Denn mit dem Kopf verstehen kann man Ostern nur schwer. Aber erfahren kann man das, dass Gott neues Leben schenkt – über den Tod hinaus. Kommen Sie doch in diesen sieben Osterfestwochen in einen der Gottesdienste und probieren Sie das mit dem Singen aus! Selbst wenn Sie den Ton nicht halten können – darauf kommt es nicht an.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Osterzeit.

Ihre Pfarrerin Heidrun Bock

Kindergottesdienst-Kinder basteln Osterkerzen

Am Palmsonntag trafen sich die Kindergottesdienst-Kinder der Gemeinde im Andreas-Hügel-Haus. Sie hörten die Geschichte vom Einzug Jesu im Jerusalem, sangen und beteten.

Als Einstimmung auf das Osterfest konnte jedes Kind seine eigene Osterkerze gestalten und mit nach Hause nehmen. Voller Stolz wurden die Ergebnisse den Eltern präsentiert. Bestimmt bekommen die Kerzen einen Ehrenplatz beim Osterfrühstück in den Familien.

Merci den Ehrenamtlichen! Dank Ihrer leben wir in Paulaner wie Gott in Frankreich

Dass Nachfolge Christi in einer Gemeinschaft der Heiligen nicht immer leicht ist, davon künden die Texte des Sonntags Okuli. Dass es aber auch sehr bereichernd ist, gemeinsam die Aufgaben einer Kirchengemeinde anzugehen, davon künden die Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Paulanergemeinde. Dafür sagen wir vom Pfarramt Danke an alle, die so viel für unsere Gemeinde tun: in Gruppen und Kreisen, in der Kirchenmusik, in Gremien, Hilfe bei Organisatorischem, Mitarbeit in Teams für spezielle Gottesdienste, Besuchsdienste und vielen anderen Diensten, die oft gar nicht bemerkt werden und doch so wichtig sind für das Gemeindeleben.
Deshalb sollte es mehr zu essen und zu trinken geben als das geröstete Brot und das Wasser, mit dem Elia bei seiner Flucht in die Wüste auskommen musste, die ihn aber in direkten Kontakt mit Gott in leisem und sanftem Rauschen bringt, wie die alttestamentliche Lesung uns im Gottesdienst erzählte. „Leben wie Gott in Frankreich“ wollten wir, Fastenzeit hin oder her, schließlich sind die Sonntage ja vom Fasten ausgenommen. Die Kantorei gestaltete den Gottesdienst sehr festlich und anschließend versammelten sich ca. 100 Ehrenamtliche im Gemeindehaus zu einem französischen Brunch. Nach dem Wiener Kaffee vor zwei Jahren und der fränkischen Brotzeit vor einem Jahr haben wir uns weit nach Westen vorgearbeitet…

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Fische, Einhörner, Jugendliche

Die Gemeindejugend ist seit gestern mit schwarzen hoodies unterwegs, also aufgepasst… Nach einem intensiven Design- und Gestaltungsprozess, in dem die persönliche und Gruppenidentität (Name und Evang. Jugend) die Vorderseite und der Hinweis auf die Würde von Einhörnern die Rückseite gewannen, wurden die Kapuzenpullies am Mittwoch an die stolzen Trägerinnen und Träger ausgeliefert.

Danke, Alisha, fürs Umsetzen des schon lange gehegten Plans, jetzt sind wir die Allerschönsten! Nachbestellt können die wertvollen Kleidungsstücke auch!

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Gesang und Glaube bereichern das Leben

„Jeder kann singen – Singen Sie mit“ – dieser Aufforderung kamen am Wochenende gut 40 Sängerinnen und Sänger beim Gospel-for-all-Workshop nach.

Kantorin Kerstin Schatz hatte am Samstag zu einem Nachmittag mit Gospels ins Martin-Schalling-Haus eingeladen. Schwungvoll und wirklich gut gelaunt ging es beim Workshop an die Erarbeitung der neuen Songs. Bei aller Anstrengung war die Freude an der „Frohen Botschaft“ der Gospelmusik deutlich zu spüren. Alle hatten Spaß.

Am Tag darauf hatte der Workshop-Chor gleich seinen ersten Einsatz. Im vollbesuchten Martin-Schalling-Haus feierte die Gemeinde einen Gospelgottesdienst. Dabei zeigte der Chor auf beeindruckende Weise, was sie in nur einem Tag einstudiert hatten. Schnell verloren auch die „anderen“ Gottesdienstbesucher ihre Scheu, sangen und klatschen mit.

„In der Fastenzeit verzichten Millionen Deutsche auf alltägliche Gewohnheiten. Sie wollen ihr Leben wieder bewusster und tiefer gestalten.“ Pfarrer Bernd Schindler erinnerte in seiner Predigt, dass auch der Glauben unser Leben bereichern möchte. „Wer glaubt und Gott sucht, der ist nicht gleichgültig. Nicht für das Wunder, das in jedem Menschen steckt. Nicht für diese Schöpfung. Die Welt und der Mensch haben eine Bedeutung. Wer glaubt, der hat nicht alle Antworten parat. Aber er fragt anders. Er sucht nach Sinn und Liebe. Nach mehr als an der Oberfläche. Im Glauben schenkt uns Gott Liebe, Hoffnung und Worte, damit wir nicht stumm bleiben müssen.“

Er verwies dabei auf Tagore, der einmal gesagt hat. „Der Glaube ist ein Vogel, der singt wenn die Nacht noch dunkel ist.“ „Heute singen wir alle diese Frohe Botschaft. Worte des Glaubens. Des Friedens. Der Liebe und der Hoffnung. Für uns. Und für andere. Erheben wir weiter unsere Stimmen!“

Herzlichen Dank allen Sängerinnen und Sängern – es war beeindruckend!

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