Frischer Wind im alten Tempel. Sommerfest der Paulanergemeinde

Am 19.7. feiert die Paulanergemeinde ihr Sommerfest, fest entschlossen frischen Wind in die schöne alte Paulanerkirche zu bringen. Der Sturm beginnt mit einem Familiengottesdienst um 11 Uhr (das heißt, dass an diesem Tag keine Gottesdienste im Andreas-Hügel-Haus und in Ursensollen und auch kein Taizé-Gottesdienst am Abend im Martin-Schalling-Haus stattfinden wird und alle Gemeindeteile in die Paulanerkirche eingeladen sind), steigert sich zum Orkan mit dem Kindermusical „Gerempel im Tempel“ und mildert sich wieder ab in der Präsentation von Gerümpel aus dem Tempel bis er zu einem gelösten Ausklang bei Tanz sich aushaucht.

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Studieren im Heiligen Land IV

Liebe Besucher unserer Homepage,

im letzten Bericht durften wir erfahren, wie sich die Osterbotschaft bei Sonnenaufgang über Jerusalem anfühlt. Daniel Götzfried, evangelischer Theologiestudent aus Amberg, ist nun schon fast am Ende seines Aufenthalts im sogenannten Heiligen Land angekommen. Wenn Sie diese Zeilen lesen, bricht er wohl immer mehr seine Zelte ab und macht sich auf den Weg zurück in die Oberpfalz. Er wird hier auf eine ähnliche Hitze treffen, wie er sie aus Jerusalem kennt. Aber lesen Sie doch selbst… 

 

שלום (Shalom) liebe Gemeindemitglieder und Homepagebesucher der Paulanergemeinde,

nun bin ich fast am Ende meiner Zeit hier in Israel angekommen, in ein paar Tagen sitze ich im Flieger auf dem Weg zurück nach Deutschland. Wie schnell die Zeit doch vergeht… Ich möchte die Gelegenheit also nutzen und Ihnen noch einmal von meinem Aufenthalt in diesem Land berichten.

Israel

Sonnenaufgang über Galiläa

Seit ungefähr Ende April/Anfang Mai hat die Regenzeit aufgehört. Es regnet also bis Oktober/November mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht mehr, stattdessen sind Sonne und Mond meist durchgängig zu sehen und die Temperaturen steigen enorm. Obwohl es in Jerusalem noch verhältnismäßig kühl ist, haben wir auch hier schon die 40-Grad-Marke geknackt. Der nicht unbedingt kurze und sehr bergige Weg von meinem Zimmer in der Altstadt bis zur Hebräischen Uni kristallisiert sich also immer mehr als schweißtreibende Arbeit heraus; auch wenn ich sehr gerne Fahrrad fahre, bin ich nicht undankbar, wenn ich diesen Weg nicht mehr fahren muss J.
Gerade befinde ich mich in der letzten Woche des zweiten Semesters. Es ist deutlich zu spüren, dass die Zeichen auf Semesterferien stehen, eigentlich alle meine Kurse laufen langsam und mehr oder weniger entspannt aus. Wirklich viel zu tun gibt es an der Uni nicht mehr. Allerdings werde ich eine Woche nach Semesterschluss noch eine weitere Talmud-Prüfung ablegen müssen. Gerade das Seminar zu Jesus in Judentum, Christentum und Islam war aber dennoch sehr spannend. Wir haben Jesus unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet (z.B. Menschensohn, Gottessohn, etc.) und verglichen, was jeweils Bibel, Talmud und Koran dazu sagen. Verschiedene Vertreter aus den einzelnen Religionen haben uns dabei in Vorträgen und Referaten wichtige Informationen an die Hand gegeben.

Im Begleitprogramm von „Studium in Israel e.V.“ haben wir uns intensiv mit der Landfrage aus biblischer und politischer Sicht beschäftigt. Beispielsweise haben wir einen Studientag zum Kairos-Palästina-Dokument abgehalten sowie mit palästinensisch-christlichen Vertretern des Bethlehem Bible College und einzelnen Siedlerfamilien in der Westbank gesprochen. Die Meinungen gehen dabei auseinander, wie es extremer nicht sein könnte. Die einen sehen in der heutigen Siedlungspolitik die Erfüllung der biblischen Landverheißung und bekräftigen somit auch das aus ihrer Sicht selbstverständliche Recht, diese Politik voranzutreiben. Die anderen betrachten die biblischen Aussagen über das Westjordanland als von Israel missbraucht, um die Eroberung der Westbank und die Vertreibung des palästinensischen Volkes zu rechtfertigen. Auf die unterschiedlichen Positionen im Detail einzugehen, würde den Bericht sprengen. Aber die Intensität des Konfliktes, die wir in den Gesprächen und Begegnungen erlebt haben, lässt für mich die Hoffnung auf eine baldige – vielleicht auch auf eine Lösung überhaupt – schwinden. Die Frage nach dem „Wie?“ erscheint angesichts der festgefahrenen Meinungen beider Seiten übermächtig. Doch Gott sei Dank, die Hoffnung stirbt zuletzt. Und so darf es keinesfalls sein, den Konflikt sich selbst zu überlassen, auch wenn bisher vielleicht noch keine Antwort auf die Wie-Frage nach einer Lösung gefunden wurde.

Mittagspause der Studierenden

Mittagspause der Studierenden

 

Ein großes Highlight in den vergangenen Monaten und auch im gesamten Jahr war unsere einwöchige Jordanienexkursion. Gemeinsam mit einem Tour-Guide und einem Polizisten, die uns begleitet haben (in Jordanien ist das bei Gruppen Pflicht), bereisten wir dieses wunderschöne Land. Mit einem straffen Programm auf dem Papier haben wir zahlreiche biblische, historische und archäologische Stätten besucht. Aus biblischer Sicht zum Beispiel den Berg Nebo (Dtn 34,1-12), Gadara (Mt 8,28-34) und Jerash (= Gerasa; Mk 5,1-20/Lk 8,26-39). Sehr beeindruckend war die Besichtigung der Felsenstadt Petra. Riesige, mitten in den blanken Fels gehauene Bauten durften wir dort bestaunen. Bei den meisten davon handelt es sich um Grabstätten, aber auch Häuser, Tempel und Opferaltäre sind zu sehen. Viele der Bauwerke sind durch die massiven Felsfassaden gut gegen Wind, Sand und Wasser geschützt, wodurch man die reichen Verzierungen teilweise noch sehr gut sehen kann. Es ist unglaublich, wie die Menschen vor rund 1.500 Jahren solche eindrucksvollen Gebäude errichten konnten.

Petra Jordanien

Petra – Jordanien

Mit Jordanien habe ich persönlich auch das Gefühl gewonnen, nochmal mehr in die arabischen Welt und Kultur eingetaucht zu sein. Gerade nach unserer Rückkehr habe ich festgestellt, dass Israel doch ein recht multinationales Land ist (bei meinem Zuhause, der touristischen Altstadt Jerusalems, ist das sicherlich auch kein Wunder). Jordanien weist deutlich mehr das Flair des Nahen Ostens auf, was sich einmal in der Sprache, aber natürlich auch in der Kultur niederschlägt. Es war ganz große Klasse, dass wir die Möglichkeit hatten, mit Jordanien eine weitere Seite des Nahen Ostens kennenzulernen. Wer einmal die Gelegenheit hat: Jordanien ist auf jeden Fall eine Reise wert.

 

Ich hoffe, Ihnen/Euch mit meinen Berichten einen kleinen Einblick in dieses unglaublich vielseitige Israel gegeben haben zu können, schicke liebe Grüße in die Heimat nach Amberg und wünsche Gottes Segen.

 

להתראות (Lehitraot) – Tschau und bis bald…

 

Daniel Götzfried

Jerusalem

Jerusalem

Erdbeerbowle im Andreas-Hügel-Haus

Am 23. Juni 2015 trafen sich die Damen der Frauenkreise aus Paulaner, Andreas-Hügel- Haus und Martin-Schalling-Haus zur jährlichen Erdbeerbowle. Neben der leckeren Bowle und kleinen Häppchen gab es beflügelnde Gedanken zum Thema „Schmetterlinge“. Natürlich gab es auch genügend Zeit, sich auszutauschen und gemeinsam zu singen. Schön war´s und bis nächstes Jahr!

Pflegetruck in Amberg – ökumenischer Gottesdienst

Diakonie und Caritas werben gemeinsam mit dem auffälligen grünen Truck für mehr Pflege. Das gemeinsame Ziel sind „100% liebevoll gepflegte Menschen“. Am Wochenende vom 20.-21. Juni 2015 machte der Pflegetruck in Amberg auf dem Marktplatz Halt. Am 21. Juni hielten Pfr. von Kölichen und Pfr. Gradl dazu einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz. Begleitet wurde der Gottesdienst vom Gospelchor der Paulanerkirche.

http://www.liebevolle-pflege.de

 

Johannesfeuer der Jugend: es geht auf Weihnachten zu!

Der 24. Juni ist bekanntlich Halbzeit auf dem Weg von Weihnachten zum nächsten Weihnachten. Der Tag ist Johannes dem Täufer gewidmet und seinem berühmten Ausspruch: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“ (Joh 3,30). Die Jugendleiter und Reinhard Franz begingen den Tag mit einem traditionellen Johannesfeuer und erweiterten den alten Brauch um einige neue: das gegenseitige Beschriften der Unterarme, Cocktails, die auch als Astronautennahrung durchgehen würden und Begrüßung der in diesem Jahr Konfirmierten (sofern sie nicht schon an der Gruppe teilnehmen und als Leiter bei Kinderzeltlagern teilgenommen haben).

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Der KiGo geht in die Sommerpause

Am 14. Juni  verabschiedete sich das Kindergottesdienst-Team des Andreas-Hügel-Hauses von ihrer langjährigen Mitarbeiterin Johanna Müller und läutete zugleich mit der Geschichte „Jesus nimmt frei“ die Sommerpause ein. Die Kinder gestalteten einen Reiserucksack, den sie mit allerlei Sachen füllen durften.

Der Kindergottesdienst beginnt erst wieder zum neuen Schuljahr im September. Das KiGo-Team freut sich, alle wiederzusehen und viele neue Kinder begrüßen zu dürfen. Dann lernt ihr auch Johannas Nachfolger David kennen!

Stairway to Heaven lässt es am 13.6. um 17 Uhr Männer regnen…

Gleich zwei Chöre laden ein zum Wiederhören und Neuentdecken. Am Samstag den 13. Juni um 17 Uhr in der Paulanerkirche bietet Stairway to Heaven aus Amberg zusammen mit der Sängerlust Treppach aus Schwaben eine perfekte Einstimmung auf das Altstadtfest. Denn was der Besucher hier schätzt, musikalische Vielfalt und Abwechslungsreichtum, findet er bei diesem Doppelkonzert auf engstem Raum. Dabei spannen die insgesamt 50 Sängerinnen und Sänger unter dem Motto „It’s raining men“ den Bogen von Klassik bis Pop, von Deutsch bis Afrikanisch, von einfühlsam bis krachend.

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„Der Geist Gottes hinterlässt Spuren auf dieser Welt!“

Hoher Besuch im Martin-Schalling-Haus. Der Jünger Jakobus kam vorbei und erzählte den Gottesdienstbesuchern, wie es damals am Pfingstfest war, als sie auf einmal die Kraft des Heiligen Geistes spürten.

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Pfingsten – Heiliger Geist – Was feiern wir da eigentlich?

Gott ist der Schöpfer der Welt. Jesus sein Sohn, der uns die Liebe Gottes bringt. Aber wer ist eigentlich dieser Heilige Geist?

Liebe Besucher unserer Homepage,

am kommenden Sonntag ist das Pfingstfest. Manche nennen es das Fest des Heiligen Geistes, andere den Geburtstag der Kirche. Beides stimmt. Um die Bedeutung des Pfingstfestes zu verstehen, müssen wir noch einmal zurück in die Zeit vor ca. 2000 Jahren gehen.

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Gebet ist kein Text, sondern eine Lebenshaltung

Als Konfirmandin oder Konfirmand gingen sie in den Gottesdienst, als Konfirmierte kamen sie wieder heraus: die 11 Jugendlichen des 1. Sprengels der Paulanergemeinde, 9 Mädchen und zwei Jungen, antworteten mit ihrem Ja auf das Ja Gottes, ihrer Eltern und Paten, das ihnen in der Taufe zugesagt worden war. Und bekräftigten ihren Willen, die Kirche durch Mitwirkung lebendig zu halten.

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