Denken, Erinnern und Danken – Erntedank im Martin-Schalling-Haus mit „hohem Besuch“

Am Sonntag fand im Martin-Schalling-Haus der Erntedankgottesdienst statt. Viele Kinder und ihre Eltern und Großeltern füllten die Kirche und brachten von zu Hause allerlei Erntegaben mit, die der Amberger Tafel weitergegeben werden.

Im Gottesdienst hörten die Besucher dann gespannt der „Giraffe Salina“ zu. Sie erzählte ihre Geschichte, wie sie die Heimat wegen bösen Jägern verlassen musste und nach einer gefährlichen Reise nun glücklich und dankbar ist, hier sein zu dürfen. „Ich freue mich, wenn Niemand vor mir Angst hat, nur weil ich anders aussehe.“

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In seiner Predigt stellte Pfarrer Schindler den Zusammenhang von Nachdenken, Erinnern und Danken her. „Vieles im Leben wirkt so selbstverständlich. Alles was wir haben. Wer nachdenkt, wird sich erinnern, dass das Leben in Deutschland nicht immer so war. Er wird unseren Wohlstand und den Frieden im Land schätzen können. Es geht uns ganz gut. Und wer dann auch noch dankbar sein kann, dessen Herz wird sich öffnen. Für Gott. Und für seine Mitmenschen. Auch für die in Not.“

Ein besonderes Lob gilt den Kindern des Arche-Noah-Kindergartens, die die Besucher mit Lied und Erntedankgedicht ganz besonders zum Danken (und letztlich auch zum Nachdenken und Erinnern) animierten.

 

Gemeinsame Sitzung der Amberger KV

Auferstehung, Erlöser, Paulaner, das sind die drei evang.-luth. Kirchengemeinden der Stadt. Zusammen sind wir Evangelisch in Amberg, unter diesem Titel geben wir jedes Jahr den Weihnachtsgemeindebrief miteinander heraus. Es gäbe aber darüber hinaus noch anderes, was wir gemeinsam tun könnten. Und es geschieht ja auch schon so manches, was Dr. Blohm, Pfarrer der Erlöserkirche, als „Blumenstrauß der Kooperation“ bezeichnete.

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Nachtwanderung und Feuerlager unserer Jugendleiter-Gruppe

Jeden Mittwoch Abend um 18Uhr treffen sich unsere Jugendlichen im Paulaner Gemeindehaus. Gemeinsam mit Diakon Reinhard Franz überlegen sie sich immer ein tolles Programm. Letzten Mittwoch, den 23. September, haben wir eine Nachtwanderung mit Feuerlager gemacht. Wer bei der nächsten Unternehmung dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen, einfach mittwochs vorbei zu kommen. Geh auf „Kirche aktiv“ (oben rechts) und dann „Kinder und Jugendliche“, dann auf den Reiter “ Halbleiter und Vollpfosten“….

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Ökumenische Radeltour – Rückblick

Rückblick auf die Ökumenische Radeltour  vom

Sonntag, den 20. September

Bei gutem Wetter machte sich eine Gruppe von 19 Leute auf den Weg Richtung Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg. Nach einer kurzen Einführung und einem Reisesegen von Hrn. Pfr. Berzl aus St. Michael ging es los! Der Fahrradweg fing gleich anspruchsvoll an. Doch die schöne Landschaft entschädigte für die Strapazen. An den ehemaligen Simultankirchen in Kirchenreinbach, Etzelwang, Högen und Ermhof legten wir jeweils eine Pause zum Verweilen ein.  Mit Gesang, einem kleinen Sektempfang und einer ökumenischen Andacht rundeten wir diesen schönen Tag ab. Herzlichen Dank an alle, die bei den Vorbereitungen und der Durchführung so tatkräftig mitgeholfen haben!

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Ein Taufstein kehrt heim

Er hat eine bewegte Geschichte und für einen Taufstein lange Reise hinter sich: nachdem im Zuge von Renovierungen im Altarraum 1955 ein neuer Taufstein am Standort des jetzigen eingeweiht wurde (am 6.2. 1955), beschloss der Kirchenvorstand im Mai 1955, den alten Taufstein aus italienischem Marmor (eine frühere Stiftung der Firma Baumann) der Gemeinde Rieden für den Betsaal in Vilshofen zur Verfügung zu stellen. Das war aber nur die erste Station:

 

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30 Jahre Gottesdienst an der Orgel

Nur kurz nach ihrer Konfirmation nahm Kerstin Schatz im August 1985 den Dienst als Organistin in Gottesdiensten auf. Seit Kindheitstagen hatte sie Erfahrung auf Tasteninstrumenten gesammelt und war schon häufig vor Gruppen aufgetreten, bevor sie den Orgelunterricht begann.

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Schwungvolle Gospelmusik im AHH

Gut besucht war das Konzert am Samstagabend im Andreas-Hügel-Haus, bei dem unser Gospelchor schwungvolle Gospels, Spirituals und Songs zum Besten gab. Mit sichtbarer und hörbarer Freude sangen die 35 „Paulaner Singers of Glory“ von der frohen Botschaft und steckten das Publikum mit ihrer Begeisterung an. So stimmten die Zuhörer bald in die bekannten Spirituals mit ein und sangen gemeinsam „This little light of Mine“ und „Amen“. Niclas von Ciriacy-Wantrup sorgte mit seinem Schlagzeug für den mitreißenden Rhythmus, bei dem alle mitswingten. Mit langanhaltendem Applaus wurde den Akteuren für das großartige Konzert gedankt, dessen Erlös für die Renovierung des Andreas-Hügel-Hauses bestimmt ist.

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Gerempel im Tempel

Mit Witz und Leidenschaft und toller Ausstattung und einem an unsere Verhältnisse angepasstem Bühnenbild sangen und spielten die Kinder des Spatzen- und Kinderchores der Paulanerkirche dem begeisterten Publikum die Geschichte von Jesu Wutausbruch gegen Händler und Geschäftemacher im Tempel vor. Es ist ja nicht nur eine alte Geschichte, die uns nichts angeht, denn  es lohnt sich ja durchaus darüber nachzudenken, ob wir nicht auch in unseren reichen Kirchen ein wenig zu interessiert am lieben Geld sind. Aber das ist ein weites Feld….

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Mit frischem Wind den Regen vertrieben und fest gefeiert

Da haben wir aber Glück gehabt bzw. der Himmel hatte ein Einsehen: als es gleich nach dem AufbauIMG_1249IMG_1255 für das Gemeindefest zu regnen begannIMG_1265, gab es besorgte Gesichter. Offenbar überzeugte aber unser Gottesdienst das Wetter, dass wir das mit dem frischen Wind im übertragenen Sinn gemeint hatten und vor allem trocken, denn nach dem Gottesdienst herrschten perfekte äußere Bedingungen

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Mungu akubariki!

Wer am 12. Juli in die Paulanerkirche kam, konnte einen besonderen Gast im Gottesdienst erleben: Pfarrerin Faustine Mmary aus Tansania. Die Evang.-Luth. Kirche von Tansania und die Evang.-Luth. Kirche von Bayern verbindet eine über 50jährige Kirchenpartnerschaft. Aus diesem Grund trafen sich acht Pfarrerinnen und Pfarrer aus Tansania sowie elf bayerische Pfarrerinnen und Pfarrer zu einem gemeinsamen Kurs in Neuendettelsau. Während des zweiwöchigen Seminars begleiteten die afrikanischen Theologen ihre deutschen Kollegen für zwei Tage in die Kirchengemeinden. Pfarrerin Mmary war zu Gast bei Heidrun Bock. Das Besucherprogramm war dicht gefüllt: Besuch des Kinder-, Posaunen- und Motettenchors, Gespräch mit der Kantorin Kerstin Schatz, Dr. Ulrich Siebenbürger als Kirchenvorsteher, Pfarrer Böhmländer sowie einem weiteren Gemeindeglied, Stadtrundgang und Waldspaziergang, und am Sonntag dann Gottesdienst und Taufgottesdienst. Pfarrerin Mmary bestaunte die verschiedenen Amberger Kirchen, evangelische wie katholische, und zeigte sich beeindruckt vom kirchenmusikalischen Niveau und Angebot unserer Paulanergemeinde. Ihr Geschenk für die Gemeinde war ein Lied aus ihrer eigenen Kirche, „Neno lake mundo“, „Höret Gott, er ruft euch“, das sie im Gottesdienst in ihrer Muttersprache Kisuaheli sang. Sie verabschiedete sich mit dem Wunsch „Mungu akubariki“ – „Gott segne euch!“