„Bin ich perfekt?“ – Jugendgottesdienst

Am Sonntag  den 14.5.17 öffnete unser Paulanergemeindehaus die Pforten für den Jugendgottesdienst ALIVE. ALIVE ist eine Kooperation zwischen den evangelischen Amberger Gemeinden und dem CVJM Amberg. Jugendliche kommen zusammen, singen und hören Gottes Wort auf ihre Altergruppe angepasst. Am Sonntag ging es um das Thema „Bin ich perfekt?“ bzw. „Muss ich überhaupt perfekt sein?“ und was sagt uns die Bibel dazu.

Herzliche Einladung zum nächsten Jugo am 16. Juli im CVJM Haus Amberg

Wir suchen auch immer Mitarbeiter die im Vorder- oder Hintergrund uns beim Jugo unterstützen. Bei Interesse bitte bei Diakonin Jung melden.

 

Hier ein paar Eindrücke

 

 Die klasse Jugo- Band

Ben Seiler, CVJM-Sekretär und Prediger bei diesem Jugo

„Gottes neue Welt“ – „Irgendwas, das bleibt“

Konfirmation ist die eigene Entscheidung und Bekräftigung: „Ja“ – ich will mein Leben weiter mit Gott gehen. „Ja“ – diese Antwort gaben am Sonntag 25 Jugendliche in der Paulanerkirche.

Es waren sehr festliche Gottesdienste. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Gospelchor der Paulanerkirche „The Paulaner Singers of Glory“ auf beeindruckende Weise. Kirchenvorsteherin Helga Günther gratulierte den Jugendlichen sehr freundlich und zugewandt zu ihrem Festtag.

Im ersten Gottesdienst ging Pfarrerin Heidrun Bock in ihrer Predigt auf Jesus ein, der in Gleichnissen und Bildern von Gottes neuer Welt erzählte.

„Gottes neue Welt kann man auch so beschreiben: Es ist eine Welt, in der die Menschen freundlich miteinander umgehen und rücksichtsvoll. Wo keiner Angst haben muss, dass er zu kurz kommt. Ich stelle mir eine Welt vor, in der jeder genug zum Leben hat. Keiner voller Neid auf andere schauen muss. Sondern man sich sogar freut, wie gut es dem anderen geht.“ Dabei könne die Kirche so ein Raum sein.

„Hier darf man sein, wie man ist und wie man sich fühlt – klug, eher sportlich oder handwerklich geschickt. So richtig fromm oder von Zweifeln geplagt oder mit der Kirche noch gar nichts am Hut. Mal stolz und glücklich über einen Erfolg, mal mutlos oder vielleicht sogar schuldbewusst. … Alles in allem versuchen wir, behutsam, friedlich und ehrlich zueinander zu sein.“

Im zweiten Gottesdienst ging Pfarrer Bernd Schindler auf das Lied „Irgendwas“ von Yvonne Catterfeld ein. Sie stellt darin die Frage, ob es im Leben „Irgendwas gibt, das bleibt, das wir alle suchen, was uns halten kann…“

Die Bibel weiß eine Antwort. Im 1. Korintherbrief schreibt Paulus: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei – die Liebe aber ist die Größte unter ihnen.“ Pfarrer Schindler sagte den Jugendlichen, dass das Leben vieles an Veränderung für sie bereithalten wird, dass Tolles aber auch Schweres ihnen begegnen wird, dass manchmal bei aller Schnelligkeit einem die Orientierung abhanden kommen kann. Bei all dem können sich die Jugendlichen aber an diese drei Worte erinnern. Als Orientierung. Und als Zusage.

Damit sie auch wirklich etwas mitnehmen können, gab er ihnen einen Knoten aus drei Fäden mit. So, wie man früher einen Knoten ins Taschentuch gemacht hat, so soll dieser Knoten aus den drei Farben blau, grün und rot an Glaube, Hoffnung und Liebe erinnern. Damit es das ist was bleibt. Ein Leben lang.

Das war die AbenteuerNacht

Am Freitagabend machten sich 31 Kinder auf, das Wagnis der AbenteuerNacht zu wagen. Thema der Nacht war das Mittelalter, ferne Burgen, Drachen und eine entführte Prinzessin die gerettet werden musste und alles nur wegen dem schwarzen Ritter. Viel Spaß und Spannung. Hier ein paar Eindrücke

Konfirmation!!!

Am Sonntag ist Konfirmation in der Paulanerkirche!!

Es ist ein besonderes Fest, das wir am Sonntag, den 07. Mai feiern. 25 Jugendliche gehen an diesem Tag in die Kirche um „Ja“ zu sagen. „Ja“ – ich möchte mein Leben weiter mit Gott an- be- gehen.

10 Monate haben die Jugendlichen sich auf diesen Tag vorbereitet. Es ist nicht selbstverständlich, dass junge Menschen sich diese Zeit nehmen. Zeit um auf sich und das Leben zu blicken. Zeit für den Glauben. Zeit für Kirche. Zeit für Gott.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden und ihre Familien freuen sich, wenn viele mit ihnen feiern. Kommen Sie doch dazu! (und keine Angst – es werden genügend Sitz-Plätze vorhanden sein)

Um 9.00 Uhr beginnt die Gruppe von Pfarrerin Heidrun Bock,

und um 10.45 Uhr kommen dann die Jugendlichen von Pfarrer Bernd Schindler in die Kirche zu ihrem – unseren Gottesdienst.

Wer dieses Wochenende ganz miterleben möchte, kann natürlich auch am Samstag, 06. Mai um 17.00 Uhr am Beichtgottesdienst teilnehmen.

Bei allen drei Gottesdiensten wird unsere Kantorin Kerstin Schatz mit ihrem Team bzw. Gospelchor auch einen würdigen musikalischen Rahmen gestalten.

Herzliche Einladung.

 

Gospelworkshop im Martin-Schalling-Haus

 

Mit Freude, Rhythmus und Schwung die frohe Botschaft singend verkündigen – das durften die Teilnehmer des diesjährigen Gospelworkshops am Wochenende im Martin-Schalling-Haus erleben. 45 Frauen und Männer ließen sich von Kantorin Kerstin Schatz in die Welt des Gospelsingens einführen und davon begeistern. Traditionelle bekannte Gospels, wie z.B. „Nobody knows“ oder „O when the Saints“ standen ebenso auf dem Programm wie unbekannte Songs von der Freude über Gottes Hilfe oder die Bitte um Frieden und Segen. Am Sonntag feierte Pfarrer Bernd Schindler mit Gemeinde und Workshopteilnehmern einen Gospelgottesdienst. Das Vertrauen auf Gott als festen Grund im Leben stand hierbei im Mittelpunkt. „Don´t build your house on the sandyland“ sang der Chor nach der Predigt über Mt. 7, 24-27. Für den mitreißenden Rhythmus sorgte Reiner Schirm mit seiner Cajon.

Bilder vom Workshop finden Sie in der
Bildergalerie „Gospelworkshop MSH 29./30. April 2017“

Der Gospelchor freut sich über neue Sängerinnen und Sänger.  Die nächste Probe findet am Donnerstag, den 11. Mai um 19.30 Uhr im Andreas-Hügel-Haus statt. Herzlich willkommen zu einer „Schnupper-Chorstunde“!

 

AbenteuerNacht für Kinder – jetzt anmelden

Herzliche Einladung zur AbenteuerNacht mit dem Thema Mittelalter

Burgen, Drachen und raue Sitten. Willst du dabei sein, wenn wir die Prizessin retten? Dann schnell anmelden.

Anmeldeschluss: 03.05.17

Umkostenbeitrag: 2 Euro

Mitbringen: Schlafsack, Isomatte und oder Matratze, Schlafanzug, Wetterfeste Kleidung, Zahnbürstem und was du sonst noch so zum Schlafen brauchst

Wann: 05.05.-06.05, 18:00 -09:00 Uhr

Wo: Erlöserkirche Amberg: Dr. Martin-Luther-Straße 2, Amberg

Teilnehmerzahl auf 30 Kinder begrenzt.

Daher schnell anmelden

AbenteuerNacht Flyer

Gospel for all! – Workshop im Martin-Schalling-Haus am 29./30. April

Schwungvolle Rhythmen, fröhliche Melodien und eindrückliche Texte – Musik, die zu Herzen geht, Lebensfreude schenkt und Glaube hörbar werden lässt.

Wer möchte es einmal unverbindlich ausprobieren?
Kantorin Kerstin Schatz lädt ein zu einem Nachmittag mit Gospels, Spirituals und neuen deutschen Liedern im Martin-Schalling-Haus: Am Samstag, den 29. April 2017 von 15.30 – 17.30 Uhr sind alle herzlich willkommen, die gerne Gospels singen oder dies schon immer einmal ausprobieren wollten. Frauen und Männer, jung, älter, alt, alleine, als Paar oder in der Familie, erfahrene Sänger oder Badewannensolisten…

Zu hören sind die erarbeiteten Gospels und Spirituals am Sonntag, 30. April 2017 um 10.00 Uhr im Martin-Schalling-Haus. Pfarrer Bernd Schindler feiert mit dem Workshopchor einen Gospelgottesdienst.

Sie alle sind herzlich willkommen! Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.

Anmeldung im Pfarramt Paulaner, Tel 48 59 0, oder bei Kantorin Kerstin Schatz, kerstin.schatz@elkb.de

Stadtpfarrer Franz Meiler ist verstorben

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir in der Paulanergemeinde vom Tod unseres direkten Nachbarn in der Pfarrgemeinde St. Martin, Stadtpfarrer Franz Meiler, erfahren.
Wir verneigen uns in Ehrfurcht vor einem wunderbaren Menschen, Christen, Pfarrer, der mit seiner Gemeinde der unseren vielfältig verbunden war und das über einen Zeitraum, dass diese Verbundenheit ohne ihn überhaupt nicht zu denken ist.
Sein Glaube, seine Weisheit, seine Demut und sein Humor haben viele Menschen über alle Konfessionsgrenzen immer wieder tief beeindruckt und im tiefsten Sinn des Wortes begeistert.
Nun ist er nach schwerer Krankheit zu Gott heimgekehrt. Er selbst, seine Angehörigen und alle, die ihm nahestanden und die gesamte Pfarrgemeinde St. Martin bleiben in unserer dankbaren und stillen Fürbitte.

Jugendliche halten Wache – Osternacht im Martin-Schalling-Haus

Ostern mal ganz anders! Am Karsamstag trafen sich 12 Jugendliche mit Diakonin Veronika Jung für eine ganz besondere Nacht. Uns beschäftigten Frage wie „Um was geht es an Ostern“ und „Was erzählt uns die Bibel von Jesus“. Bei verschieden Aktionen konnten die Jugendlichen sich in die Geschichten von Jesus hineinversetzen.

Anschließend wurde gemeinsam die Nacht am Feuer gewacht bis uns das Morgengrauen die frohe Osterbotschaft ankündigt und die Kümmersbrucker Gemeindeglieder zum Osterfrühgottesdienst hinzustießen.

Dort machten Dorothea Fuchs am Feuer mit Gitarre und Rebecca Ostermeier im Gottesdienstraum die „Frohe Botschaft“ auch wirklich zu einem Sing- und Hörerlebnis. Vielen Dank allen Mitwirkenden. Und Dank an die Jugendlichen, dass sie die Wache hielten.

Eine besondere Nacht – mit einem wunderbaren Morgen!

Hier ein paar Eindrücke:

Gemeinsames Abendessen, in Erinnerung an das letzte Abendmahl, welches Jesus mit seinen Freunden feierte.

Sich in die Hände eines anderen geben. Jesus wusch seinen Jüngern die Füße – wir versuchen uns auch im urdiakonischen Miteinander.

Wir stellen Jesu Gefangennahme nach. Judas trifft mit den Soldaten auf Jesus und verrät ihn. Es kommt zu einem Handgemenge und ein Soldat verliert sein Ohr. Jesus wird gefangen genommen und abgeführt.

Stunden am Feuer, bleibet hier und wachet mit mir. Die Dunkelheit aushalten. Wachet und betet!

Erstanden – lebendig! Ein Ostergruß

Liebe Leserin, lieber Leser,

überall auf der Welt rufen sich Christen seit vielen Jahrhunderten und auf allen Kontinenten die Worte zu: „Der Herr ist auferstanden. Halleluja!“ Und bekommen zur Antwort: „Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!“

So Vieles ist zusammengefasst in diesen Urschrei des Lebens, vor allem aber eben dies: der Ruf, dass Leben stärker ist als Tod. Wer das aus vollem Herzen sagen kann, der braucht viel Mut. Denn es ist ja nicht so, dass a) das siegreiche Leben ein Zuckerschlecken/Ponyhof/Wunschkonzert oder dass b) der Tod schon völlig unerheblich geworden wäre, denn er macht auch in diesen Frühlingstagen Schlagzeilen als Terror, als Krieg oder Not. Aber wer den Mut und den Glauben aufbringt, in den Ruf des Lebendigen einzustimmen, der traut sich auch insgesamt unkonventioneller zu denken und die Welt wahrzunehmen. Daher benötigt das Bekenntnis zum Sieg des Lebens nicht nur Glaubensmut, sondern einen scharfen Blick und einen Sinn für das Ungewöhnliche. Nur dann bleibt die Freude über die Auferstehung auch lebendig. Die Wiederholung allein macht aus einem Osterfest noch keine Auferstehungsfeier.

„Um ein Genie zu sein, müssen Sie wie ein 94-jähriger denken!“, war das Portrait eines Physikers überschrieben, der im besagten hohen Alter gerade dabei ist, die Batterietechnik zu revolutionieren. Als Grund für die geistige Beweglichkeit und Erfindungsfreude jenseits der in dieser Hinsicht so überschätzten Jugend nennt er selbst seine enorme innere Freiheit, die ihm sein Glaube gibt.

Nun müssen wir nicht alle Genies sein und erfinderische Höchstleistungen vollbringen, um den österlichen Sieg des Lebens über den Tod recht zu würdigen. Aber wenn uns Ostern im wahrsten Sinn des Wortes dazu ermuntert, das Erstaunliche, das Ungewöhnliche, das Erfrischende und Erneuernde wieder deutlicher zu bemerken und zu schätzen, dann wäre das unser kleiner Anteil an diesem Sieg. An unserer Lebensfreude zeigt sich, wie ernst wir das Osterlachen nehmen, das in dem alten Gruß: „Der Herr ist auferstanden. Halleluja.“ durch uns erst richtig laut werden kann.

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Ihr

Joachim von Kölichen