Fast Fertig, Teil 1

Ein halbes Jahr lang war das Andreas-Hügel-Haus wegen Umbaus geschlossen. Dank der freundlichen Nachbarschaft zur St. Michaelsgemeinde konnten die Gottesdienste weiter vor Ort stattfinden. Unterdessen erneuerten Bauarbeiter und Handwerker unter Leitung von Architekt Bernd Rall das Haus von Grund auf: energetische Maßnahmen, neue Fenster, neue Rollos, neue Heizkörper, neues Dach; optische Angleichung an das Pfarrhaus, sodass Kirche und Pfarrhaus wieder ein stimmiges Ensemble sind; und nicht zuletzt barrierefreie Zugänge und behindertengerechte Toiletten auf beiden Etagen des AHH.
Am 4.12. wird nicht nur der 40. Jahrestag der Einweihung des AHH am 2. Advent 1976 gedacht, sondern auch die Fertigstellung des Umbaus gefeiert.
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Mantel, Gänse und Laternen

Bei diesen Stichworten weiß jedes Kind, wer gemeint ist: St. Martin, genau der, der seinen Mantel mit dem Bettler teilte, der sich später vor dem Ansinnen der Menschen er möge Bischof werden unter den Gänsen versteckte, wo ihn die mit Laternen nach ihm Suchenden dann auch fanden. Kinder und Mütter der Mutter-Kind-Gruppe zogen singend mit Laternen durch die Paulanerkirche und konnten sich gut in den frierenden Bettler einfühlen. Gertrud Götzfried erzählte mit Bildern die Geschichte des späteren Heiligen. Im deutlich wärmeren Gruppenraum gab es dann gebackene Martinsgänse zum Teilen und Verspeisen
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„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“

Dieses Wort aus dem 119. Psalm sei ihr spontan in ihrem Vorstellungsgespräch bei der Bewerbung bei der Rummelsberger Diakonengemeinschaft eingefallen, als sie gefragt wurde, welches Bibelwort sie zur Zeit beschäftige, erzählte die frisch in ihr Amt eingeführte Diakonin Veronika Jung in ihrer Ansprache. Und seitdem begleitet sie der Vers tatsächlich als Licht auf dem Weg, zunächst durch die Ausbildung, nun in den beiden Gemeinden Erlöserkirche und Paulanerkirche. Noch wird an ihrer Dienstordnung gearbeitet, aber sie hat sich in beiden Gemeinden schon intensiv in Jugendarbeit begeben und die Seniorenkreise kennen gelernt. Dekan Schötz und Diakonin Dollinger führten am Samstag in einem Gottesdienst in der Erlöserkirche die Diakonin ein, zusammen mit Assistenten, die die beiden Gemeinden und ihre Familie repräsentierten. Der Gospelchor der Paulanergemeinde, in dem sie selber auch mitsingt, gestaltete mit Dekanatskantorin Kerstin Schatz den Gottesdienst musikalisch.
Im Anschluss waren alle Gottesdienstbesucher zu einem Empfang eingeladen, den die Erlösergemeinde organisiert hatte. Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft der Gemeinde, speziell an die Konfirmanden, die einen großen Teil der Vorbereitungen und des Aufräumens leisteten.
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Hier bin ich – Einführung von Diakonin Veronika Jung

Liebe Gemeinde,

Endlich ist es soweit. Ich darf Sie herzlich  zu meiner Einführung als Gemeindediakonin hier bei Ihnen im schönen Amberg einlanden. Der Gottesdienst findet am  Samstag den 5.11.16 um 15:00 Uhr in der Erlöserkirche Amberg (Dr.-Martin-Luther-Str. 2
92224 Amberg) statt, da ich dort ja ebenfalls zu 50% meiner Stelle tätig bin. Daher für Sie die spezielle Einladung. Machen Sie sich auf und feiern sie mit mir. Ich freue mich über jedes bekannte oder noch unbekannte Gesicht, das sich an diesem Tag mit mir freut. Im Anschluss wollen wir noch bei einem kleinen Empfang feieren und es uns leiblich gut gehen lassen. Natürlich darf dabei im Reformationsjubiläumsjahr auch unsere Lutherhalbe nicht fehlen.

Bis dahin bleiben Sie behütet

Diakonin Veronika Jung

Beginn eines vielfältigen Jahres: ab dem 30.10. um 19.30 Uhr in der Paulanerkirche

* 30.10. um 19.30 Uhr Vortrag Christian Nürnberger „500 Jahre Reformation. Hat uns Luther heute was zu sagen?“ in der Paulanerkirche
* 31.10. um 19 Uhr Festgottesdienst zum Reformationstag mit Gastprediger Dr. Christoph Seidl, Regensburg, in der Paulanerkirche. Anschließend Weinfest im Gemeindehaus, ausnahmsweise auch mit Bier – der Luther-Halben!
* 06.11.um 11 Uhr Beginn der Vortragsreihe von Stadtarchiv und evang. Kirchengemeinden. Beitrag „Gebt Gott, was Gottes ist und den Menschen, was des Menschen ist (zurück)“ Pfr. Joachim von Kölichen
In zehn Vorträgen beleuchten verschiedene Referenten auf Einladung des Stadtarchivs und der evang. Kirchengemeinden Ambergs allgemeine Aspekte und speziell Amberger Besonderheiten der Reformation. In mehreren Matineen an Sonntagvormittagen laden wir Sie zu Vorträgen ein. Darüber hinaus wollen wir dann auch bei einem Glas Wein oder einer Luther-Halben miteinander ins Gespräch kommen, sodass es nicht bei reinen Vorträgen bleibt. Termine: 22.1. im Rahmen des Neujahrsempfangs im Rathaussaal mit Dr. Volker Wappmann, 12.2. mit Jörg Fischer vom Stadtarchiv und 12.3. mit Dr. Johannes Laschinger, dem Leiter des Stadtarchivs. Wir freuen uns auf zahlreiches Interesse und so ein Beispiel für die fortdauernde Aufgabe der Reformation: freundschaftlichen, kritischen Dialog interessierter Teilnehmer.

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„Die Kraft der Liebe verbindet“. Gottesdienst zum Reformationsfest in der Paulanerkirche

In Amberg ist es Tradition, dass an jedem 31.10. ein festlicher Gottesdienst in der Paulanerkirche für die evangelischen Gemeinden Ambergs (neben Paulaner noch Auferstehungskirche und Erlöserkirche), Riedens und Hirschaus gefeiert wird, zu dem ein auswärtiger Prediger eingeladen wird.
In diesem Jahr konnte ein katholischer Prediger gewonnen werden, Pfarrer Dr. Christoph Seidl, im Bistum Regensburg zuständig für die Koordination der Krankenhausseelsorge. Am Text von Maria und Martha (Lk 10,38-42) dachte Dr. Seidl mit der Gemeinde über die Ökumene anhand des Beispiels der Schwestern nach. Das Tun der einen Schwester dürfe nicht gegen das Sein der anderen Schwester ausgespielt werden und nur so, im gegenseitigen Wertschätzen der Eigenheiten des jeweils anderen sei gute Ökumene lebbar. Ein Gebet aus dem Messbuch für den Tagesheiligen des 31.10., St. Wolfgang zitierend, warb Dr. Seidl für „die Kraft der Liebe“ und damit sprach er vielen Gottesdienstbesuchern beiderlei Konfession aus dem Herzen. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor unter Rudolf Bär und Dekanatskantorin Kerstin Schatz gestaltet.
Im Anschluss feierte die Gemeinde wieder ihr Weinfest, diesmal auch mit Bier, der eigens für dieses Festjahr gebrauten Luther-Halben.

Gospelkonzert „100X“

100 Gospelstimmen sangen am Sonntag ein mitreißendes Konzert in Schwandorf – 30 davon waren von uns „Paulaner Singers of Glory“. Weiterlesen

„Das Innerste lebendig halten“ – Weinfest 2016

Es ging bis spät in die Nacht. Es war wieder ein wunderschönes Fest.

So gut wie alle Gottesdienstbesucher blieben da, und ließen es sich bei Zwiebelkuchen, Wein und schönen Gesprächen gutgehen. Ganz besonders freuen wir uns, dass immer mehr auch katholische Freunde mitkommen und feiern – weil es einfach eine tolle Atmosphäre ist.

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In seiner Predigt legte Pfarrer Bernd Schindler Worte aus dem Epheserbrief aus, in denen von der Waffenrüstung Gottes die Sprache ist. „Glauben und Handeln als Christ, Gott einen Raum im Leben zu geben, kann manchmal wirklich einen Kampf bedeuten. Es gibt innere Gegner wie Zweifel und Gleichgültigkeit oder auch äußere wie Meinungen anderer Menschen oder der Zeitgeist. Dennoch ist der Kampf es wert gefochten zu werden. Nur so bleibt unser Innerstes lebendig. Neben den Kämpfen braucht es aber auch das Feiern. So wie wir heute abend.“

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank allen fleißigen Händen, die wieder Räume und Leckereien ganz wunderbar vorbereitet haben. Es war ein tolles Fest!

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Ja, wir warn mim Radl da… Rückschau auf die ökumenische Radtour

Diesen Herbst haben wir uns wieder auf die Räder geschwungen- gut 23 Radbegeisterte, aus Paulaner, aber auch aus der Erlöserkirche, aus der Gemeinden Neukirchen, Auerbach, Nabburg usw. Jung und schon etwas älter, evangelisch und katholisch- bunt gemischt, wie es eben sein soll bei einer ökumenischen Fahrradtour! bis 29.09.16 304

Diesmal nahmen wir die Route 5 des Simultankirchenradwegs und besichtigten die ehemaligen Simultankirchen in Mantel, Freihung und Thansüß. In der evangelischen Kirche St. Peter und Paul in Mantel hieß uns der Mesner Hr. Kreiner willkommen, der schon in dritter Generation Dienst in der Gemeinde tut. In der Kirche „Heilige Katharina“ erfuhren wir mehr über die Namenspatronin der Kirche, – die passend auch als „Katharina mit dem Radl“ bezeichnet wird. Schön war auch der herzliche Empfang in der Kirche Hl. Dreifaltigkeit in Freihung. Pfr. Bernhard Bauer nahm sich viel Zeit, um uns die Kirche zu zeigen und spontan mit uns einen Kanon anzustimmen. Hier und auf der ganzen Tour zeigte sich, wie bereichernd Ökumene sein kann! bis 29.09.16 245

So gab es auf der ökumenischen Fahrradtour nicht nur schönes Wetter, eine atemberaubende Landschaft, leckeres Essen und eine gute Gemeinschaft, sondern auch Zeit, um gemeinsam den Glauben zu feiern, ganz im Sinne Herzog Christian Augusts- dem Begründer der Simultankirchen. Zuletzt feierten wir noch eine kleine Andacht im Waldforum bei Mantel. Dabei ging es um die Frage, wie es wohl wäre, wenn es heute ein interreligiöses Simultaneum gäbe, um über religiöse Grenzen hinweg gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit zu beten.

Aber genug der Worte- hier noch ein paar Bilder!

 

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Jetzt ist es offiziell – Einsegnung von Diakonin Veronika Jung

Am 9.10.16 würde ich gemeinsam mit 7 weiteren jungen Diakoninnen in Rummelsberg eingesegnet. Auf diesen Gottesdienst fiebert man während der Jahre des Studiums hin, wir würden für unseren Dienst in der evangelischen Landeskirche oder der Diakonie gesegnet und anschließend würde für uns ein kleines Fest gefeiert. Im Rahmen des Gottesdienstes konnte ich mein vielfaches Ja loswerden. JA zu den Menschen zu den ich gesandt bin, also Ihnen. JA zu meiner geistlichen Gemeinschaft, der Diakoninnengemeinschaft und mein erneutes JA zu Gott. Nach diesem Gottesdienst darf ich mich nun offiziell DIAKONIN nennen. Danke an alle die an mich gedacht haben und den Tag zu etwas ganz Besonderen für mich gemacht haben.

Bleiben Sie behütet
Diakonin Veronika Jung